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Rommerskirchen: „Sternenfahrten“ als Hilfe für die Bauern im Ort

Traktorumzug durch Rommerskirchen : „Sternenfahrten“ als Hilfe für die Bauern im Ort

Am Nikolausabend fuhren 80 Trecker durch Rommerskirchen, um auf die prekäre Situation der Bauern vor Ort aufmerksam zu machen. Wie der Umzug bei Anwohnern ankam.

Um auf die Situation der Landwirte aufmerksam zu machen, fuhren am zweiten Advent 80 beleuchtete Trecker, mehrere Lkw, zwei alte Geländewagen, Oldtimer und ein altes Feuerwehrauto durch die Gemeinde. Die „Sternenfahrten“, die bundesweit stattfinden, wurden zum zweiten Mal in Rommerskirchen durchgeführt – zur Freude der Bewohner.

Die mit Lichterketten und Dekoartikeln geschmückten Fahrzeuge fuhren durch alle Ortsteile, damit unter anderem auch die Bewohner der Altenheime den Umzug sehen konnten. Zur Freude der Älteren trugen zudem die Weckmänner bei, welche die Traktorfahrer an die Heime verteilten. Die Kinder am Straßenrand erhielten von den Fahrern Schokolade. „Die Resonanz von Seiten der Bevölkerung war super“, freut sich Organisator Philipp Sieben. „Die Trecker waren toll geschmückt, auch mit Tannenbäumen, das sah sehr schön aus“, sagt Widdeshovenerin Sandra Loibl. „Auch am Straßenrand war eine sehr schöne weihnachtliche Stimmung.“

(lst)