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Rommerskirchen: Sonnenbad soll im Dezember geöffnet sein

Freizeit in Rommerskirchen : Sonnenbad soll im Dezember ausnahmsweise geöffnet sein

Viele der sonst zum Jahresende fälligen Wartungsarbeiten sind wegen der mehrfachen coronabedingten Schließungen des Bades schon abgearbeitet. Eine solche droht allerdings auch für den Dezember.

Das ist eine gute Nachricht für alle Rommerskirchener Wasserfreunde – sofern das Coronavirus nicht doch noch weitere Beschränkungen mit sich bringt, die der Gemeindeverwaltung einen Strich durch die Rechnung machen: Das Sonnenbad wird in diesem Jahr nur über die Feiertage, also in der Zeit vom 24. Dezember bis zum 1. Januar, schließen. Normalerweise bleibt die Sportstätte den Dezember über geschlossen, damit Reparatur- und Wartungsarbeiten erledigt werden können. Dies soll diesmal nicht so gehalten werden. Dafür gibt es vor allem zwei Gründe.

Wegen der langen coronabedingten Schließung des Sonnenbades im Frühjahr wolle die Gemeinde den Bürgern nicht zumuten, erneut für einen Monat auf das Schwimmengehen zu verzichten, teilt die Verwaltung im Rathaus mit. Zudem sei eine einmonatige Schließung zur Instandhaltung in diesem Jahr gar nicht mehr nötig. Denn eine ganze Reihe der sonst im Dezember zu erledigenden Aufgaben sei bereits abgearbeitet –

in den Phasen, in denen das Bad aufgrund der Corona-Pandemie hatte geschlossen werden müssen.

Die Sportstätte wird nach einem klaren Plan in Schuss gehalten. Wie die Gemeinde berichtet, werden bei den Wartungsarbeiten im Hallenbad einmal im Jahr immer folgende Punkte abgearbeitet: Wartung der Chlorgasanlage, Wartung des Hubbodens, Wartung der Lüftungsanlage, Wartung der Filtertechnik sowie Reinigung des Schwallwasserbehälters. Einiges davon sei schon abgehakt. Nun setzt man im Rommerskirchener Rathaus auf das Prinzip Hoffnung. „Sofern die Schwimmbäder im Dezember wieder öffnen können, gehen wir derzeit davon aus, dass wir keine wartungsbedingte Schließung in dem Monat mehr vornehmen müssen“, sagt Bürgermeister Martin Mertens. So könnten die Schwimmer das Sonnenbad dann ohne weitere Einschränkungen nutzen.

In den Herbstferien hatte es noch ein umfangreiches Angebot für Kinder und Erwachsene im Sonnenbad gegeben. Doch den November über musste der Badbetrieb wegen der Coronarisiken eingestellt werden. Auch Schulschwimmen konnte und kann nicht stattfinden. „Beim Schwimmenlernen können die Leute nicht im Wasser verteilt werden, da müssen die Lehrer immer in der Nähe der Schüler sein, um im Notfall eingreifen zu können“, hatte Bürgermeister Mertens die Entscheidung begründet. Zudem müsse zusätzlich zum Lehrer eine weitere Aufsichtsperson dabei sein. Auch könne in einer Schwimmhalle das Gebot des regelmäßigen Lüftens – anders als in Turnhallen – nicht eingehalten werden.