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Rommerskirchen: Simone Schürmann übernimmt Schulsozialarbeit

Simone Schürmann : Rommerskirchen hat eine neue Schulsozialarbeiterin

Die zweifache Mutter folgt auf Stefanie Nachreiner. Einen Schwerpunkt ihrer Arbeit sieht sie in der Beratung von Eltern und Familien bei Bildung und Teilhabe.

Der Zeitpunkt macht ihr den Einstieg sicher nicht ganz einfach. Doch Simone Schürmann stellt sich ihrer neuen Aufgabe mutig – ungeachtet der Corona-Krise. Mutig auch deshalb, weil die neue Schulsozialarbeiterin für die Gemeinde Rommerskirchen, die seit Jahresanfang an Bord ist, beruflich etwas Neues gewagt hat. Denn Schürmann kommt ursprünglich aus dem kaufmännischen Bereich. Die Idee umzusatteln kam der Mutter einer neunjährigen Tochter und eines vier Jahre alten Jungen während der Elternzeit. Sie ist Nachfolgerin von Stefanie Nachreiner, die seit 2012 fast neun Jahre in dieser Funktion tätig war und Mitte November 2020 ihren Dienst für die Gemeinde beendet hatte.  „Ja gern, es wäre schön, wenn es etwas für länger wäre“, antwortet Schürmann auf die Frage, ob sie ihre neue Tätigkeit ebenso lange ausüben möchte wie ihre Vorgängerin.

Die neue Schulsozialarbeiterin ist im Rahmen des Bildungs- und Teilhabegesetzes (BuT) beim Technologiezentrum Glehn beschäftigt. Sie wird an drei Tagen in den Grundschulen in Rommerskirchen, Frixheim und Hoeningen sein (jeweils von 8.45 bis 13.45 Uhr). Am Donnerstag absolvierte sie ihren Antrittsbesuch im Rathaus, wo sie künftig jeden Donnerstag von 9 bis 12.30 Uhr (Zimmer 1.04) anzutreffen sein wird. Die Corona-Pandemie bringt es zurzeit mit sich, dass ausnahmslos alle Termine vorher vereinbart werden müssen. Erreichbar ist Schürmann unter 0172 8199397 oder per E-Mail an s.schuermann@but-neuss.de. „Eltern können gern auch Termine in der Schule vereinbaren“, sagt sie.

Soziales Lernen und Streitschlichtung sind  nur zwei  Facetten ihrer Tätigkeit, bei der sie einen Schwerpunkt in der Beratung von Eltern und Familien bei Bildung und Teilhabe sieht. Bürgermeister Martin Mertens: „Die Schulsozialarbeit  hat sich an den Rommerskirchener Schulen etabliert. Wir sind froh, dass diese wichtige Stelle kurzfristig wieder besetzt werden konnte.“