Energieversorgung in Rommerskirchen Roki Solar GmbH setzt erstes Projekt um

Rommerskirchen · Gerade wurden Solarpanele auf dem Dach der Kita Pfauenland montiert. In den nächsten Wochen soll ein weiteres Projekt umgesetzt werden.

 Das Dach der Kita Pfauenland wurde jetzt mit Solarpanelen ausgestattet.  Symbolfoto:dpa

Das Dach der Kita Pfauenland wurde jetzt mit Solarpanelen ausgestattet. Symbolfoto:dpa

Foto: dpa-tmn/Andrea Warnecke

Im Mai wurde die „RoKi Solar GmbH“ gegründet, inzwischen hat sie ihr erstes Projekt abgeschlossen, wie Oguz Sarikaya, Fachbereichsleiter Recht und Kommunalvertretung, jetzt mitteilt: Das Dach der neuen Kita Pfauenland wurde jüngst mit 18 Solarpanelen versehen. Die erfolgreichen Geschäftsführer der RoKi Solar, Jianpeng Hu und Ali Kaplan, erklärten, dass in den nächsten Wochen die Fertigstellung des Rathauses/Dienstleistungszentrums geplant ist. Wie Baudezernent Ulrich Baum sagt, könnten in den nächsten Jahren 15 weitere Gebäude der Gemeinde mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden.

Photovoltaikanlagen zwecks klimaneutraler Stromversorgung gibt es in Rommerskirchen bereits seit fast zwei Jahrzehnten. Den Anfang machte 2006 die Solaranlage auf der Gillbachschule. Es folgten in jüngerer Vergangenheit Anlagen auf Neubauten wie der Kita „Kleine Weltentdecker“ und auf der im März fertiggestellten Mobilstation am Bahnhof. Unterdessen hat die Gemeinde Rommerskirchen einen Förderantrag gestellt, um eine Förderung für die Bestandsaufnahme und mögliche Planung neuer PV-Anlagen auf mehreren kommunalen Liegenschaften zu erwirken. „Unser Ziel ist, da, wo es technisch möglich und wirtschaftlich darstellbar ist, die

Gebäude der Gemeindeverwaltung mit moderner Photovoltaik auszustatten. Deshalb sind wir mit der Gründung der GmbH die Kooperation mit zwei Rommerskirchener Unternehmen eingegangen. Wir wollen den Ausbau der Solarenergie zur Stromerzeugung auf kommunalen Liegenschaften beschleunigen. Man darf aber nicht vergessen: Der Bedarf an Strom hat durch die Anschaffung von elektrisch betriebenen Kraftfahrzeugen innerhalb der Verwaltung deutlich zugenommen. Wenn wir hier CO2-neutral die Energie erzeugen können, die wir für die Fortbewegung benötigen, ist das ein Gewinn für die Umwelt. Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass die Umrüstung auch große Investitionen mit sich bringt“, erläutert Bürgermeister Martin

Mertens.

(NGZ)