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Rommerskirchen: Mängel an Lichtmasten werden beseitigt

Kontrollen in Rommerskirchen : Mängel an Lichtmasten werden beseitigt

Im Vorjahr wurden 383 der rund 2000 Straßenlaternen in Rommerskirchen auf Standsicherheit geprüft, 37 davon hatten Mängel. Ohne Beanstandungen blieben 90,3 Prozent der geprüften Laternen in der Gemeinde.

Die Gemeinde beugt vor: Damit von den circa 2000 Lichtmasten auf Rommerskirchener keine Gefahr ausgeht und die Funktionsfähigkeit stets gewährleistet ist, lässt sie regelmäßig Kontrollen der Standsicherheit durchführen. Dies schreibt auch der Gesetzgeber vor. In Rommerskirchen gibt es ein rollierendes System. „Wir lassen jedes Jahr etwa ein Sechstel unseres Bestandes prüfen“, sagt Tiefbauamtsleiter Rudolf Reimert. Dies übernimmt ein externes Unternehmen. 2019 waren die Ortsteile Villau, Ramrath, Widdeshoven, Hoeningen, Evinghoven und Ueckimnghoven an der Reihe. Die Bilanz liegt jetzt vor. 383 Maste wurden gecheckt, bei 346 davon wurden keine Mängel festgestellt. Das entspricht einer Quote von 90,3 Prozent.

Bei 33 Masten wurden leichte Mängel entdeckt, zum Beispiel Korrosion oder Verformungen. Mitunter stand der Mast auch schief. Allerdings seien in diesen Fällen weder die Funktionsfähigkeit, noch die Verkehrssicherheit beeinträchtigt gewesen, schreibt die Gemeinde. Deshalb musste nicht sofort gehandelt werden; es blieb Zeit, ein Angebot beim Vertragsunternehmer der Gemeinde zur Beseitigung einzuholen. Umgehend behoben wurden Mängel an den Masttürverschlüssen von zwei Masten, bei zwei weiteren wurde die Leuchtstelle freigeschnitten. In diesem Jahr stehen die Ortsteile Deelen, Oekoven, Vanikum und Sinsteden auf der Kontrollliste.

Pro Mastprüfung fallen für die Gemeinde Kosten in Höhe von 24,90 Euro plus Mehrwertsteuer an, informiert Rudolf Reimert auf Anfrage unserer Redaktion. Das Prüfverfahren sei modernisiert worden. Während früher mit einem kleinen Bagger an den Masten Widerstand aufgebaut worden, also quasi daran gerüttelt worden sei, gebe es jetzt Verfahren mit speziellen Prüfgeräten, bei denen u.a. die Durchbiegung des Mastmaterials an zwei Punkten gemessen wird.

Aufgrund der Neubaugebiete steigt in Rommerskirchen die Zahl der zu prüfenden Lichtmasten. Das gilt auch für de Ausstattung der zugehörigen Lampen mit energiesparenden leuchten. Laut Reimert sind bereits 60 Prozent aller Straßenlaternen in der Gemeinde mit Energiesparlampen ausgerüstet. 20 Prozent davon entfallen auf die allerneueste LED-Technik, die restlichen 40 Prozent auf Natriumdampflampen.

Übrigens sind die Rommerskirchener unter dem Strich sehr aufmerksam, was den Zustand „ihrer“ Straßenlaternen betrifft. „Wenn es sichtbare Mängel gibt, werden wir in der Regel sofort von Bürgern benachrichtigt – telefonisch oder über unseren Mängelmelder. Das klappt sehr gut“, lobt Rudolf Reimert. Zudem kontrolliert eine Grevenbroicher Firma, ob die Lampen brennen.