Rommerskirchen kooperiert mit Kreis beim Wohnungsbau

Rommerskirchen und Rhein-Kreis : Kooperation beim Wohnungsbau

Rommerskirchen unterstützt Kreis bei Gründung einer neuen Gesellschaft.

Bei manchen Themen befehden sich Rommerskirchens Bürgermeister Martin Mertens (SPD) und Landrat Hans-Jürgen Petrauschke hart, doch hier ziehen sie an einem Strang: Nachdem Petrauschke die Idee hatte, zur Schaffung preisgünstigen Wohnraums eine Service- und Koordinierungsgesellschaft zu gründen, bekundete Mertens seine Unterstützung. Denn er hält den Vorschlag für gut. Mertens und Petrauschke haben jetzt offiziell vereinbart, dass Kreis und Gemeinde beim Aufbau der Gesellschaft kooperieren. Sowohl die SPD Rommerskirchen, als auch die SPD im Rhein Kreis stehen hinter dieser Vereinbarung.

Kreis und Gemeinde verfolgten beide das Ziel, ausreichend preisgünstigen Wohnraum zu schaffen, schreiben  Benjamin Josephs und Elmar Gasten, die Sprecher der beiden Partner. Der in der Wohnungsbedarfsanalyse des Kreises errechnete Bedarf werde bei weitem nicht erreicht. „Es fehlt an Akteuren, die in preisgünstigen Wohnraum investieren. Diese Lücke wollen wir schließen“, zitieren sie Petrauschke und Mertens.

Rommerskirchens Bürgermeister geht davon aus, dass sich dank der neuen Gesellschaft der Bau preisgünstiger Wohnungen „schnell und ohne hohen finanziellen Aufwand“ verwirklichen lässt. Er und der Landrat wollen weitere Kommunen ins Boot holen, kündigen sie an: „Wir werden kurzfristig das Gespräch mit interessierten Bürgermeistern suchen und dann die Gesellschaftsgründung mit diesen zusammen voranbringen.“ Zudem erarbeite der Rhein-Kreis bereits mit dem Verband der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen den Entwurf einer Gesellschaftssatzung.

Der Kreistag hatte Ende Juni die Konzeption der Verwaltung zur Gründung einer Service- und Koordinierungsgesellschaft für preisgünstigen Wohnraum zustimmend zur Kenntnis genommen und diese mit einer Weiterentwicklung und Erarbeitung einer Gesellschaftssatzung beauftragt.

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