Rommerskirchen: Hoeninger Sternsinger waren im Kanzleramt zu Besuch

Hoeninger in Berlin: Sternsinger bei Angela Merkel

Vier Sternsinger aus der Gemeinde St. Stephanus waren jetzt in Berlin.

Bereits zum 14. Mal hat Bundeskanzlerin Angela Merkel 108 Sternsinger aus allen 27 deutschen Diözesen im Kanzleramt empfangen. Als offizielle Vertreter des Erzbistums Köln waren Lea Sophie Rams, Jakob Baus, Leonie Adamczyk und Simon Niersbach von den Hoeninger Sternsingern vor Ort. Begleitet wurden sie von Michaela Spitzer-Rams, der Mutter der 14-jährigen Lea Sophie.

Auch wenn die vier, vielleicht mit Ausnahme des erst achtjährigen Jakob, bereits erfahrene Sternsinger sind, die durchweg mindestens fünf Mal an der Aktion teil genommen haben: Für alle war der aufregende Tag der Höhepunkt ihrer Laufbahn in den Spuren der Heiligen Drei Könige. Das begann schon mit der Anfahrt: „Wir sind rausgekommen und da standen da vier Polizeibusse“, nennt Jakob Baus eine besonders eindrucksvolle Momentaufnahme. Bei der es nicht bleiben sollte: Mit Blaulicht wurden die in der Jugendherberge „Ostkreuz“ untergebrachten Sternsinger quer durch die Hauptstadt zum Kanzleramt eskortiert.

Dort nahm sich Angela Merkel die Zeit, jedem einzelnen Sternsinger die Hand zu geben. Die vier Hoeninger Sternsinger zeigten sich hiervon besonders angetan, was gleichermaßen für die Atmosphäre des gesamten Empfangs galt. Auch die selbst in ihrem Fall unumgängliche Sicherheitskontrolle, der sie sich beim Betreten des Kanzleramts unterziehen mussten, empfanden sie eher als spannend denn als lästig. Als „Segensbringer und Botschafter“ begrüßte die Kanzlerin die Kinder und ihre Begleiter. „Wir gehören zusammen“, griff sie das diesjährige Motto des Dreikönigssingens auf. „Deshalb ist es auch ganz wichtig, dass wir mit Menschen mit Behinderung so umgehen, dass wir ihre Würde auch immer respektieren und uns in sie hinein versetzen“, betonte die Kanzlerin. Als „sehr gut“ empfand es Lea Sophie, dass die Hoeninger Sternsinger Staatssekretär Johannes Geismann aus Neuss auf dessen Bitte ihren Segen überbringen konnten. Geismann unternahm daraufhin mit ihnen eine kleine Führung durch die Regierungszentrale.

  • Rommerskirchen-Hoeningen : Hoeningens Sternsinger sind im Januar bei Angela Merkel

Am Sonntag waren Michaela Spitzer-Rams und die vier Sternsinger in Eckum mit dem Zug losgefahren und trafen nach dem Umsteigen in Köln nach gut fünf Stunden in Berlin ein. Dienstagmittag geht es zurück nach Hause.

Dass sie nach Berlin fahren konnten, haben die Sternsinger Michaela Spitzer-Rams zu verdanken. Sie konnte im Herbst das „Labyrinth“ des aktuellen Sternsinger-Werkhefts entwirren, fand das Lösungswort und hatte dann das nötige Glück bei der Auslosung – was ihren Schützlingen drei Tage bescherte, die ihnen noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Mehr von RP ONLINE