Rommerskirchen: Gemeinde will mehr Verwaltungsstellen

Vor Ratssitzung in Rommerskirchen : Gemeinde will mehr Verwaltungsstellen

Der Rommerskirchener Rat soll in seiner Sitzung am Donnerstagabend (18 Uhr, Ratssaal) über den Stellenplan der Gemeinde für die Jahre 2019 und 2020 sowie über den Stellenplan des Eigenbetriebs für 2019 abstimmen.

Bürgermeister Martin Mertens hat leichte Aufstockungen beschlossen. Im Haupt- und Finanzausschuss hatte es Ende Januar dafür breite Zustimmung gegeben. Der Stellenplan für die Kernverwaltung für öffentliche Einrichtungen und für den Baubetriebshof waren bei einer Gegenstimme mit klarer Mehrheit befürwortet worden, der für den Eigenbetrieb sogar einstimmig.

Im Detail weist der Stellenplan der Gemeinde für 2019 (ohne Eigenbetrieb) 140,36 Stellen aus, die von insgesamt 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besetzt sind. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Zuwachs von 11,11 Stellenanteilen und zwölf zusätzlichen Beschäftigten, denn 2018 gab es 148 Mitarbeiter, die sich 129,25 Stellen geteilt hatten. Für 2020 ist eine weitere Aufstockung vorgesehen: Dann sollen (ohne Eigenbetrieb) 143,67 Stellen in der Gemeinde, bei Öffentlichen Einrichtungen und beim Baubetriebshof vorgehalten werden, die für 164 Beschäftigte ausgestattet werden sollen. Die Verteilung der Stellen nach Bereichen soll künftig so aussehen: allgemeine Verwaltung 47 in 2019, 46 in 2020; öffentliche Verwaltung 92/98 und Baubetriebshof 5/5. Die Zahl der Beamten liegt dann bei 16/15.

Im Eigenbetrieb, zu dem die Schwimmstätte Sonnenbad am Nettesheimer Weg und der Bereich Gebäudewirtschaft gehören, stellt sich die Situation wie folgt dar: 2018 gab es dort 10,87 Stellen, die von insgesamt 13 Beschäftigten ausgefüllt wurden. Die von der Verwaltung vorgeschlagene Veränderung ist geringfügig: In diesem Jahr soll es bei der selben Zahl der Mitarbeiter bleiben; die Stellenzahl soll sich um 0,89 Anteile auf dann 11,76 Anteile erhöhen.