Mobilität in Rommerskirchen Suche nach Fördermitteln für Elektroladesäulen

Rommerskirchen · Die SPD will die Infrastruktur für Elektro-Autos in Rommerskirchen verbesser. Dazu soll die Gemeinde Fördertöpfe des Bundes anzapfen.

 In Rommerskirchen gibt es noch nicht viele Möglichkeiten, im öffentlichen Raum Elektro-Autos aufzuladen.

In Rommerskirchen gibt es noch nicht viele Möglichkeiten, im öffentlichen Raum Elektro-Autos aufzuladen.

Foto: Achim Blazy (abz)

Die Infrastruktur für Elektromobilität in Rommerskirchen soll ausgebaut werden, unter anderem mit einer Ladestation an der im Entstehen befindlichen neuen Mobilstation am Bahnhof. Die örtliche SPD macht sich unterdessen Gedanken um die Finanzierung. Vor der heutigen Sitzung des Ausschusses für Umwelt,  Tier- und Klimaschutz haben die Sozialdemokraten dazu einen Antrag formuliert. Danach soll die Gemeindeverwaltung prüfen, inwieweit Rommerskirchen vom neuen Förderprogramm des Bundes zum Aufbau einer öffentlichen Ladeinfrastruktur für Elektro-Fahrzeuge profitieren kann. „Sollte eine Nutzung möglich sein, wird um fristgerechte Beantragung entsprechender Fördermittel gebeten“, schreibt der SPD-Fraktionsvorsitzende Heinz Peter Gless.

Der Straßenverkehr sei einer der größten Verursacher von Treibhausgasen in Deutschland. Deshalb sei es wichtig, die Voraussetzungen für klimafreundliche E-Mobilität spürbar wie kontinuierlich zu verbessern, so Gless. Dies gelte nicht nur für große Ballungszentren, sondern auch für den eher ländlichen Raum. Der Bund unterstützt seit 2017 mit einem Förderprogramm den Aufbau einer öffentlichen Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge. Kommunen können noch bis 31. Dezember 2021 Anträge auf Förderung stellen.

(ssc)
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