Rommerskirchen: Fußpilger waren zum 27. Mal in Trier

Matthiaspilger waren unterwegs: Wallfahrt von Rommerskirchen nach Trier

Bei der 27. Auflage der Wallfahrt zum Grab des Apostels Matthias machten sich jetzt 34 Fußpilger auf den Weg nach Trier. Nach dem Aussendungsgottesdienst am Sonntagmorgen, zelebriert von Monsignore Franz-Josef Freericks, mit Segnung des von Marliese Schmitz gestickten neuen Fahnenbandes, ging es traditionell mit vielen Rommerskirchenern zum Teebaum, wo den Pilgern der Reisesegen erteilt wurde.

Unter Leitung von Brudermeister Franz-Josef Osterath ging es los, wobei die erste Etappe bei bestem Wetter über Niederaussem, die Betlehemer Höhe, Bergheim-Thorr und Buir bis nach Merzenich führte, wo im dortigen Pfarrheim das erste Nachtlager aufgeschlagen wurde.

Am nächsten Tag ging es bis Schleiden- Olef in der Eifel, wo die Pilger im dortigen Pfarrzentrum bereits vom Tross erwartet wurden. Hier gratulierten sie dem Pilgerehepaar Johannes und Angela Kreuels anlässlich seiner Goldenen Hochzeit überreichten ein Geschenk der gesamten Pilgergruppe.

Tags darauf war das Trappistinnenkloster Maria Frieden auf der Dahlemer Binz eine weitere Station für die Pilger, die erstmals in der 27-jährigen Wallfahrtstradition bei strahlendem Sonnenschein im Freien zu Mittag essen konnten. Halt machten die Wallfahrer anderntags auch am Rommerskirchener Pilgerkreuz, wo sie der verstorbenen Pilger ebenso gedachten wie der Wohltäter und Gönner der Wallfahrt.

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In Auw, dem Etappenziel des fünften Tags, konnte der traditionelle Busgottesdienst bei schönem Wetter in freier Natur abgehalten werden. Gemeinsam mit der Fußpilgergruppe aus Herzogenrath/Kohlscheid zogen die Rommerskirchener in die Trierer Matthiasbasilika ein. Bruder Thomas Hochhausen ehrte dort neben den Erstpilgern Reinhard und Paula Nagel, Ursula Kleinen und Ursula Masznicz insbesondere Hubertus Velder für dessen zehnte Wallfahrt. Nach der Teilnahme an der Komplet der Mönche ließen die Pilger die Tage nochmals in froher Runde lebendig werden.

Am nächsten Morgen feierte man mit Pfarrmitgliedern, die nach Trier gekommen waren, gemeinsam das Hochamt mit Abt Ignatius, bevor sie nach einer abschließenden Kaffeerunde den Heimweg antraten.

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