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Rommerskirchen: Erinnerungsstein beim Erntedankumzug aufgestellt

Zeichen der Verbundenheit : Erinnerungsstein beim Erntedankumzug in Rommerskirchen aufgestellt

Beim Erntedankfest wurde ein Erinnerungsstein aufgestellt. Er ist ein Zeichen der Verbundenheit mit der Partnergemeinde Karstädt in Brandenburg. Für das nächste Jahr gibt es auch schon Pläne.

Nach Coronabedingter Zwangspause fand am vergangenen Sonntag in Rommerskirchen wieder der Erntedankumzug statt. 33 liebevoll geschmückte Trecker waren unterwegs, um unter anderem Erntekönigin Cornelia Lothmann, Pfarrer Thomas Spitzer und Bürgermeister Martin Mertens durch den Ort zu begleiten. „Es war super“, erzählt Elke Griese, Küsterin der Evangelischen Kirchengemeinde Rommerskirchen, die den Umzug in Zusammenarbeit mit dem Bürgerschützenverein Eckum und der Gemeinde organisiert. Auch die „Eckumer Hobbymusikanten“ waren  wieder mit von der Partie und sorgten für den guten Ton. „Das Wetter war toll und die Zusammenarbeit mit allen perfekt. Lediglich das große Fest, das hinterher immer stattfindet, haben wir vermisst - aber das wird es im nächsten Jahr wieder geben“, so Elke Griese.

Am Sonntag konnte auch endlich die Aufstellung des Erinnerungssteins erfolgen, die schon für die Feier zum 825-Jährigen Jubiläum des BSV im letzten Jahr geplant gewesen war. Doch wie so vieles musste dieses Fest abgesagt werden. Der Stein kommt aus der Partnergemeinde Karstädt in Brandenburg, zu der die Gemeinde Rommerskirchen seit nunmehr 30 Jahren vielfältige freundschaftliche Kontakte pflegt. Vor allem die Evangelische Kirchengemeinde steht seit dieser Zeit in regem Austausch mit den Landfrauen der Partnergemeinde im Landkreis Prignitz. „Daher kam auch die Idee für den Ernteumzug“, erklärt Elke Griese. „Dort findet solch ein Umzug schon sehr lange statt.“ In Rommerskirchen gab es ihn zum ersten Mal im Jahr 2014.

 Am Stein: (v.l.) Doris Gogol und Friedhelm Müller (Kronprinzenpaar BSV Eckum), Hans Bernd Lender (Präsindent BSV), Bürgermeister Martin Mertens, Erntekönigin Cornelia Lothmann, Pfarrer Thomas Spitzer. 
Am Stein: (v.l.) Doris Gogol und Friedhelm Müller (Kronprinzenpaar BSV Eckum), Hans Bernd Lender (Präsindent BSV), Bürgermeister Martin Mertens, Erntekönigin Cornelia Lothmann, Pfarrer Thomas Spitzer.  Foto: Elke Griese
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Neben dem Stein, der nun einen Ehrenplatz auf der Festwiese des Eckumer BSV hat, ist auch eine Tafel aufgestellt, auf der die Namen der bisherigen Ernteköniginnen zu lesen sind. Der Stein selbst ist einer von vier Steinen, die der Karstädter Ortsbeirat im Jahr 2017 aus einem Kiestagebau der Autobahn 14 bergen ließ. Ein Stein steht in Karstädt selbst, die restlichen beiden in Postlin und Stavenow. Pfarrer Thomas Spitzer freut sich, dass das länger geplante Projekt nun gemeinsam mit dem Bürgerschützenverein und den Karstädter Freunden realisiert werden konnte: „Damit hält der Stein künftig nicht nur die Erinnerung an unsere Ernteköniginnen, sondern auch an die gelebte Partnerschaft nach Karstädt aufrecht.“ Für das nächste Jahr sind bereits weitere Projekte in Planung. Anfang September 2022 beispielsweise wollen Elke Griese und weitere Rommerskirchener an einem großen Ernteumzug in Karstädt teilnehmen.