Wettbewerb in Rommerskirchen Ergebnisse aus Fußverkehrs-Check liegen vor

Rommerskirchen · Wie ist die Situation für Fußgänger in Rommerskirchen? Beim dem Wettbewerb wurden Schwachstellen aufgelistet und Verbesserungsvorschläge erarbeitet.

Die Hoeninger Straße in Widdeshoven soll breitere Gehwege bekommen.  Foto: Georg Salzburg

Die Hoeninger Straße in Widdeshoven soll breitere Gehwege bekommen. Foto: Georg Salzburg

Foto: Georg Salzburg (salz)

Im vergangenen Jahr hat die Gemeinde Rommerskirchen als eine von zwölf Kommunen am landesweiten Wettbewerb „Fußverkehrs-Check“ teilgenommen. Die Ergebnisse aus den Workshops und Begehungen in Eckum und Widdeshoven/Hoeningen, legte das Planungsbüro „Planersocietät“, das den Prozess mit begleitet hat, nun vor. Darin formuliert sind konkrete Verbesserungsmaßnahmen in verschiedenen Bereichen, die zum Teil bereits umgesetzt werden.

Dazu gehört zum Beispiel der Gehweg an der Ortsdurchfahrt in Widdeshoven, der Hoeninger Straße. Beschwerden von Bürgern und die Begehung vor Ort haben deutlich gemacht, dass der Gehweg erheblich zu schmal ist. Nun soll die Engstelle der Straße weiter verengt werden, eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h gelten und der Fußweg verbreitert werden.

Die Workshops und Begehungen wurden gemeinsam mit dem Fachbüro, Bürgerinnen und Bürgern, dem Bürgermeister und weiteren Mitarbeitern der Verwaltung durchgeführt. „Das Echo aus der Bevölkerung ist ziemlich gut“, sagt Planungsamtsleiter Niklas Salzmann. „Das Projekt wurde gut angenommen.“

Im Fußverkehrs-Check gab es vier Handlungsfelder: Barrierefreiheit, Verkehrssicherheit, Sicherheit für Kinder und Aufenthaltsqualität. Ziele waren u.a., Barrieren abzubauen (Stolperkanten und Höhendifferenzen beispielsweise), Geschwindigkeiten anzupassen und Nutzungskonflikte zu vermeiden, eindeutige Sichtachsen zu schaffen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Besonders wurde auf die Sicherheit der Kinder an Schulen und Kitas geschaut. Einige der erarbeiteten Maßnahmen zu Verbesserung lassen sich kurzfristig umsetzen, wie ein barrierefreier Zugang zum Rathausvorplatz mit einer Rampe oder Fahrbahnmarkierungen erneuern oder herstellen. Andere werden mittel- und langfristig umgesetzt so zum Beispiel die Oberflächenverbesserung des Gehwegs Venloer Straße, die Herstellung eines Gehwegs am CAP oder auch die Erhöhung der Aufenthaltsqualität an der Kastanienschule, inklusive Querung der Straße.