Rommerskirchen: Eckum startet 825-Jahr-Feier mit Buch zum Jubiläum

Feierlichkeiten : Eckum startet am 3. März in sein 825-Jahr-Jubiläum

Pünktlich zum 825-jährigen Bestehen des Ortsteils Eckum veröffentlicht der Festausschuss ein Buch.

Die zweijährigen Vorbereitungen des Festausschusses sind abgeschlossen. Am Dienstag, 3. März, fällt um 18.30 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum am Grünweg der Startschuss für die Feierlichkeiten anlässlich des 825-Jahr-Jubiläums Eckums. „Wir freuen uns sehr auf die kommenden Monate und Veranstaltungen. Es ist toll, dass es nun endlich losgehen kann“, sagt Martin Lambertz, der Sprecher des rund 20-köpfigen Festausschusses. „Wir haben für das Festjahr ein buntes Programm vorbereitet: Die Eröffnung mit Vortrag und Buchvorstellung gehört ebenso so dazu wie eine historische Führung durch unseren Ort und eine Ausstellung mit historischen Bildern. Der Höhepunkt wird dann am 19. und 20. September ein großes Festwochenende sein“, so Lambertz weiter.

Am 3. März steht zunächst ein Vortrag des Archäologen Stefan Ciesielski auf dem Programm, der sich unter dem Motto „ 825 Jahre - und was war davor?“ mit den archäologischen Hinterlassenschaften in und um Eckum während der vergangenen 6000 Jahre beschäftigen wird. Vorgestellt wird dann auch ein Buch zur Dorfgeschichte: Darüber, dass ein solches zur Begehung eines historischen Jubiläumsjahres dazugehöre, ist man sich laut Lambertz im Festausschuss sehr schnell einig geworden. So habe sich dann auch ein Redaktionsteam um Walter Grubert, Arnd Picker und Lambertz selbst zusammengefunden, welches die Veröffentlichung gemeinsam erarbeitet und betreut hat. „Unterstützung haben wir bei Marie Madeleine Prion gefunden, die mit ihrer Firma Triplex M die grafische Gestaltung und den Satz der Texte und Bilder besorgte.“ Dankbar ist Lambertz für Hinweise, Anregungen, Fotos und Dokumente, die von insgesamt gut 100 Eckumern gekommen seien.

Das entstandene Buch versammelt auf rund 280 Seiten Aufsätze zur Eckumer Geschichte: Stefan Ciesielski behandelt den ältesten Teil der Eckumer Geschichte, während der 2018 verstorbene Lokalhistoriker Josef Schmitz in seinem Text „Eckum von der Ersterwähnung bis zum Ende der kurfürstlichen Zeit“ die Entwicklungen der Ortsgeschichte im Mittelalter und der Frühen Neuzeit betrachtet. Martin Lambertz widmet sich im dritten Kapitel mit dem Titel „Eckum in der Neuzeit. Vom unbedeutenden Bauerndorf zum ,Zentralpunkt der Gilbach´“ der Historie des Ortes in der Moderne. Den Abschluss bildet ein „Eckumer Lexikon der Gewerbe- und Handwerksbetriebe (1800-2000)“, das gemeinsam von Walter Grubert, Martin Lambertz und Arnd Picker erstellt wurde und rund 350 Einträge beinhaltet. Das Buch wird am 3.März erhältlich sein. Ab 4. März kann es im Rathaus oder bei Möbel Fischer an der Bahnstraße für fünf Euro gekauft werden.