Rommerskirchen/Dormagen: Schützen stellen sich gegen Rechtsextreme

Bezirksverband Nettesheim : Schützen stellen sich gegen Rechtsextreme

Zwei Referenten und eine Referentin sprechen zu dem Thema beim Bruderschaftsabend in Frixheim.

Elf Bruderschaften, davon sechs aus Rommerskirchen und fünf aus Dormagen, bilden den Bezirksverband Nettesheim im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften/Diözesanverband Köln. Und bei einem aktuellen Thema sprechen sie ganz offensichtlich mit einer Stimme: Gemeinsam jedenfalls engagieren sie sich gegen rechte Extreme. Das wird auch deutlich beim nächsten Bruderschaftsabend, der für Freitag, 22. März, im Schützenhaus Frixheim (Am Kirchweg) angesetzt worden ist. Die Veranstaltung, die um 19.30 Uhr beginnen soll, trägt die Überschrift „Schützen gegen Rechts“ und unterstützt die gleichnamige Initiative des Bundes der St. Sebastianus Schützenjugend (BdSJ), der sich ausdrücklich für ein „buntes Land“ ausspricht.

Drei Referenten hat der Bezirksverband um Bezirksbundesmeister Wolfgang Kuck und dessen Stellvertreter Matthias Schlömer zu dem Abend eingeladen: Simone Seidenberg, die Bundesjugendreferentin des BdSJ, Rommerskirchens Bürgermeister Martin Mertens und Robert Krumbein, Erster Beigeordneter der Stadt Dormagen und Leiter des dortigen Dezernats Integration. Wolfgang Kuck hofft auf rege Beteiligung und ruft dazu auf, Mitglieder aller Altersgruppen im Bezirksverband auf die Veranstaltung aufmerksam zu machen. Er hält es für notwendig, „dass wir bestimmten Entwicklungen gegensteuern müssen“.

Der Bezirksbundesmeister betont außerdem: „Grundsätzlich kann jeder Schützenbruder und jede Schützenschwester teilnehmen. Die Teilnahme ist nicht auf Vorstände beschränkt.“ Kuck bittet darum, dass die Schützen an dem Abend in Uniform erscheinen. Wegen der geringen Anzahl an Parkplätzen am Kirchweg empfiehlt er, Fahrgemeinschaften zu bilden. Die Veranstaltung im Frixheimer Schützenhaus soll ungefähr zwei Stunden dauern.

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