Unterhaltung in Rommerskirchen Das Kulturcafé kämpft ums Überleben

Rommerskirchen · Weil die Besucherzahlen zurückgegangen sind, ist die Existenz stark gefährdet. Das neue Programm steht, wurde aus wirtschaftlichen Gründen aber bereits abgespeckt.

Wilfried Schmickler gibt im August wieder seine Visitenkarte in Rommerskirchen ab – diesmal mit dem Programm „Es hört nicht auf“.

Wilfried Schmickler gibt im August wieder seine Visitenkarte in Rommerskirchen ab – diesmal mit dem Programm „Es hört nicht auf“.

Foto: Jürgen Moll

Walter Grubert ist sicher kein Mensch, der zu Panikmache neigt. Deshalb ist davon auszugehen, dass seine Einschätzung realistisch und die Sorge des Organisators um den Fortbestand des beliebten Kulturcafés am Grünweg berechtigt ist. Der stets mit hochkarätigen Kabarettisten und Comedians besetzten Veranstaltungsreihe droht offenbar das Aus – nach mehr als 30 Jahren. „Die meisten Kabarettabende im vergangenen Jahr wurden von ungewöhnlich wenigen Gästen besucht; viele der bisher treuen Stammkunden blieben weg“, berichtet Grubert. Zwangsläufig seien damit fast alle Veranstaltungen defizitär gewesen. Grubert betont deshalb: „Das Jahr 2023 wird für uns ein entscheidendes sein. Wir versuchen es noch einmal, allerdings mit einem abgespeckten Programm.“ Für das neue Jahr sind nur drei Veranstaltungen geplant. Die versprechen allerdings wieder hohe Qualität und beste Unterhaltung.