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Rommerskirchen bekommt zwei neue Memoriam-Gärten

Bestattungskultur in Romerskirchen : Zwei neue Memoriam-Gärten sind fast fertig

Die Arbeiten in Oekoven und Hoeningen sind weit fortgeschritten.

Für eine Gemeinde in der Größenordnung Rommerskirchens ist das außergewöhnlich: Auf bald vier Friedhöfen wird es Memoriam-Gärten geben, in denen der Verstorbenen gedacht wird. Diese Gärten liegen bei der Bestattungskultur im Trend und erfreuen sich wachsender Beliebtheit, nicht zuletzt, weil die Pflege von einer Fachfirma übernommen wird. Das empfinden gerade Angehörige, die nicht in der Nähe der letzten Ruhestätte ihrer Verstorbenen wohnen, oft als erhebliche Erleichterung.

Bürgermeister Martin Mertens verkündete jetzt nicht ohne Stolz, dass nach den bereits vorhandenen Memoriam-Gärten auf den Friedhöfen in Nettesheim sowie Am Teebaum in Rommerskirchen auch die neu angelegten auf den Ruhestätten in Oekoven und Hoeningen kurz vor der Fertigstellung stehen. Dezernent Elmar Gasten rechnet mit dem Abschluss der Arbeiten in etwa zwei Wochen, wie er mitteilte. Allerdings: Ab wann dort bestattet werden kann, ist aufgrund der Corona-Krise noch offen.  „Denn die beiden bereits bestehenden Memoriam-Gärten Am Teebaum und in Nettesheim haben wir vorher einsegnen lassen, das würden wir in Oekoven und Hoeningen auch gerne so machen“, sagt Gasten.

Mit der Erweiterung des Angebots im Bestattungswesen reagiere die Gemeinde auf die Anregungen der Bürger in den Ortsteilgesprächen, wie Bürgermeister Mertens erklärt. Die beiden Anlagen in Nettesheim und Rommerskirchen würden gut in Anspruch genommen.

Die Gärten in Oekoven und Hoeningen werden wie ihre Vorgänger von der Firma Krüppel aus Grevenbroich-Allrath gestaltet, die sich bereits bewährt hat. Auf seiner Interetseite erklärt das Unternehmen, was einen Memoriam-Garten ausmacht, der wie ein richtiger kleiner Garten gestaltet wird. Krüppel: „Die Gräber und die Rahmenbepflanzung bilden eine harmonisch aufeinander abgestimmte Einheit. Jeder Verstorbene wird auf den Grabmalen mit Namen und Lebensdaten genannt. Namenlose Bestattung gibt es nicht.“ Mit den Memoriam-Gärten werde den Hinterbliebenen ein „Rundum-Sorglos-Paket“ angeboten, in dem die langjährige Grabpflege enthalten sei.

Die Memoriam-Gärten stehen allen Menschen als Ruhestätte zur Verfügung. Gasten weist darauf hin, dass dort alle gängigen Bestattungsformen möglich sind. Und Mertens urteilt: „Memoriam-Gärten sind wunderschön gestaltete Gärten, die sich in das Bild eines Friedhofs einfügen. Hier werden die Grabstätten kunstvoll miteinander verbunden und blühen das ganze Jahr. Ich freue mich, dass wir künftig vier Gärten am Ort der Ruhe und des Friedens anbieten können.“