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Rommerskirchen: Ausstellung mit Werken von Gaby Kutz eröfnnet

Gaby Kutz zeigt Werke in Rommerskirchen : Eine Ausstellung mit aus der Flut geretteten Bildern

Das in Bad Münstereifel gelegene Atelier der gebürtigen Rommerskirchenerin wurde von der Flut getroffen. Die meisten Bilder konnte sie retten. Auch sie zeigen Spuren der Naturgewalten.

„Wurzeln“ heißt die Ausstellung der Künstlerin Gaby Kutz, die am Montagabend im Rathaus der Gemeinde eröffnet wurde. Der Titel passt nicht nur zu den Bildern ganz hervorragend, sondern vor allem, weil Gaby Kutz in Rommerskirchen geboren und aufgewachsen ist. „Ich freue mich sehr, hier ausstellen zu können und habe buchstäblich so die Brücke zu meinen Wurzeln geschlagen“, erklärt die Künstlerin.

Gaby Kutz hat eine enge Verbindung zu Rommerskirchen, hat noch Familie und Freunde im Ort. Die Vernissage sei eine Art „Heimspiel“ gewesen. Die letzten Monate waren aufreibend für die Künstlerin, denn sie lebt und arbeitet in dem von der Flutkatastrophe betroffenen Ort Bad Münstereifel. Ihr Atelier wurde im Juli von der Erft überschwemmt. „Der erste Blick ins Dorf war traumatisch“, sagt sie. „Es ist so viel zerstört. Ich hatte Glück, dass die Schaufenster im Atelier nicht zerbrochen sind. Sonst wäre alles weggeschwommen.“ So kam das Wasser durch den Keller ins Atelier.

 „Fernblicke“. Die Ausstellung ist bis 17. November im Rathaus zu sehen.
„Fernblicke“. Die Ausstellung ist bis 17. November im Rathaus zu sehen. Foto: Gaby Kutz

Am Tag nach der Flut konnte die Künstlerin die meisten Bilder mit Hilfe von Freunden aus dem Atelier retten, um sie zu trocken. Die meisten Bilder konnte sie restaurieren. Manchen sieht man die Flutschäden an. „Aber es sieht auch gut aus, sie haben dadurch nochmal einen besoonderen Wert.“

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Bürgermeister Martin Mertens: „Wir haben in den vergangenen Wochen ja bereits einige Hilfsaktionen gestartet. Diese Ausstellung ist in gewisser Hinsicht auch ein Teil davon. Die Bilder der Künstlerin sind gezeichnet von der Flut in Bad Münstereifel und finden nun für die kommenden paar Wochen ein Zuhause im Rathaus.“