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Rommerskirchen: Ansteler Senioren-Klub hat neue Termine

Brauchtum in Rommerskirchen : Nach langer Abstinenz - Senioren-Klub Anstel startet wieder durch

Während der Pandemie waren Treffen lange nicht möglich. Nun hat der Klub einiges geplant, auf das sich die Senioren freuen können.

Die Freude bei Brudermeister Peter Mahr ist groß: Nach eineinhalb Jahren Pause kann sich der Senioren-Klub der St. Sebastianus Schützenbruderschaft endlich wieder treffen. „Das ist wirklich schön, dass nun wieder Veranstaltungen und Zusammensein möglich sind“, sagt Mahr, der auch Seniorenbeauftragter der Bruderschaft ist.

Seit etwa vier Wochen ist auch die Sebastianus-Klause im Keller der Schützenhalle wieder geöffnet. Immer dienstags ab 19 Uhr können Mitglieder der Bruderschaft dort zusammenkommen, die Senioren haben einen eigenen Stammtisch. Wem dabei nicht ganz wohl ist, kann an einem der kommenden Termine des Senioren-Klubs teilnehmen, die draußen geplant sind. Gestartet wird am Donnerstag, 5. August, mit einer Fahrradtour durch die Gemeinde. „Um 15 Uhr geht es ab der Schützenhalle los, wir haben circa drei Stündchen mit Pausen eingeplant“, erklärt Peter Mahr. Im Anschluss soll gegrillt werden. Für den 19. August ist ein spanischer Abend auf dem Schützenplatz geplant. Am 26. August soll es auf einem Planwagen durch Feld und Flur gehen und für den 17. September ist ein Senioren-Kaffee vor der Schützenhalle vorgesehen. „Ich denke, bei den Senioren, die bisher noch nicht beim Stammtisch waren, ist die Freude bei diesen Außenaktivitäten bestimmt umso größer“, meint Peter Mahr.

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Nicht einmal die Geburtstagsbesuche, die sonst bei runden Geburtstagen durchgeführt werden, fanden zum Schutz der Mitglieder während der Pandemie statt. „Auf ausdrücklichen Wunsch der Geburtstagskinder und um kein Infektionsrisiko einzugehen. Denn gerade Senioren waren ja besonders gefährdet“, erklärt der Brudermeister. Nun sollen die kleinen Ehrungen in Kürze nachgeholt werden. Auch eine Weihnachtsfeier ist für den 15. Dezember vorgesehen.

Seit 1999 gibt es den Senioren-Klub der Bruderschaft in Anstel. Dort kann jedes Mitglied mitmachen, das Lust hat und ungefähr 60 Jahre alt ist. „Es geht auch früher, wer Lust hat“, so Mahr. Es sei kein fester Klub und eine Verpflichtung gebe es auch nicht, wie Mahr erklärt. „Es ist ein Angebot der Bruderschaft, das bisher auch gerne angenommen wird“, sagt er. Auch wenn Peter Mahr bei der nächsten Jahreshauptversammlung am 13. August nicht mehr als Brudermeister zur Wahl stehen wird - um die Senioren wird er sich weiter kümmern. „ich hoffe, dass wir noch viele tolle Feste gemeinsam feiern können.“