Musik in Rommerskirchen Anspruchsvolles Quartalskonzert

Rommerskirchen · Organisator Shawn Kühn hatte mit Sopranistin Cécilia Bazile und Organist Simon Schuttemeier zwei Musiker eingeladen, die die Besucher mit ihren Vorträgen vollauf überzeugen konnten.

Cécilia Bazile und Simon Schuttemeier überzeugten in der Samariterkirche auf ganzer Linie.

Cécilia Bazile und Simon Schuttemeier überzeugten in der Samariterkirche auf ganzer Linie.

Foto: Shawn Kühn

Das zweite von vier Quartalskonzerten in diesem Jahr in der Rommerskirchener Samariterkirche bot den Besuchern ein anspruchsvolles Programm für Orgel und Sopran. Eine Arie von Purcell stimmte die Besucher auf das Program ein, gefolgt von Buxtehude mit „Danket dem Herrn, denn er ist sehr freundlich".

Der Tageszyklus von Louis Vierne mit Les Angelus beinhaltete den Morgen, den Mittag und den Abend, die sich auf das gesamte Programm verteilten. Cécilia Bazile, im Kölner Dom für die Mädchenchöre zuständig, konnte durch diese Reihe von Vierne besonders glänzen. Aber auch Bekanntes wie „Panis Angelicus" von Franck oder „Laudate Dominum" von Mozart rührte das Publikum sehr. Wie klar und sauber die Sopranistin klingt und wie präzise Organist Simon Schuttemeier spielt, zeigte sich daran, dass trotz des trockenen Raumklanges schwierige Läufe und Koloraturen die Regel waren und gekonnt gemeistert wurden. Auch die bekannte Toccata aus der 5. Orgelsynphonie von Widor überzeugte gänzlich, da die vorhandene Kisselbach-Orgel die nötigen Färbungen durch ihre vielen Register ermöglichte. Mit dem Komponisten Ferdinand von Hiller endete das Programm mit einem Rezitative und einer Arie aus dem Oratorium Saul mit dem Titel: „Es schwand von uns das Trauern".

(ssc)