Rommerskirchen - Abwassergebühren bleiben konstant

Rommerskirchen: Gebühr wie 2017 und 2018 : Abwassergebühren 2019 wieder konstant

Schon im vergangenen Jahr war es für die Bürger eine freudige Überraschung, und die wiederholt sich auch 2019: Statt Jahr für Jahr kontinuierlich anzusteigen, bleiben die Abwassergebühren in der Gemeinde nämlich auch im neuen Jahr konstant.

Abgerechnet wird wie immer getrennt nach Regenwasser und Schmutzwasser. Die Grundgebühr fürs Schmutzwasser bleibt demnach bei 36 Euro, während die Leistungsgebühr auch im kommenden Jahr bei 3,99 Euro pro Kubikmeter liegen soll. Beim Regenwasser bleibt es 2019 bei einer Grundgebühr in Höhe von 0,18 Euro pro Quadratmeter befestigter Fläche. Die tatsächliche Leistungsgebühr fürs Niederschlagswasser soll auch im neuen Jahr bei 1,12 Euro pro Quadratmeter liegen.

Die tatsächliche Gebührenentwicklung in Rommerskirchen verläuft zumindest derzeit um einiges günstiger als die Prognosen, die der Erftverband vor einigen Jahren im Haupt- und Finanzausschuss abgegeben hatte. Gleichwohl ist mit einem Sinken der Gebühren realistischerweise nicht zu rechnen, und dies schon gar nicht dauerhaft. Zu den Gründen, warum die Gemeinde nach wie vor die mit Abstand höchsten Gebühren in der Region zahlen muss, gehört(e) die komplette Runderneuerung des 1998 vom Erftverband übernommenen Kanalnetzes der Gemeinde, das seither über zwei Jahrzehnte hinweg grundlegend saniert werden musste.

Ein Faktor, warum die Gebühren erneut nicht steigen, liegt Bürgermeister Martin Mertens zufolge darin, „dass die Infrastrukturkosten dadurch geringer gehalten werden können, dass sie auf mehr Schultern verteilt werden. Je mehr Anwohner ans Kanalnetz angeschlossen seien, desto günstiger könne sich dies auf die Gebühren auswirken, betont der Bürgermeister. Mertens sieht hierin auch ein Argument „für ein weiteres gemäßigtes Wachstum der Gemeinde.“

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