Rommerskirchen- 19. Unternehmerforum in Knechtsteden

Unternehmerforum Rommerskirchen : Unternehmer testen E-Fahrzeuge

Knapp 50 Unternehmer trafen sich in der Mensa des Norbert-Gymnasiums.

Auch wenn das 19. Unternehmerforum nach einem Besuch im RWE-Kraftwerk Neurath 2012 erst zum zweiten Mal „auswärts“ stattfand, war jetzt das Norbert-Gymnasium in Knechtsteden natürlich alles andere als unvertrautes Terrain. Knapp 50 in der Gemeinde tätige Unternehmer, nicht zu vergessen die Vertreter der Kreditinstitute, waren der Einladung von Bürgermeister Martin Mertens und der neuen Wirtschaftsförderin Alina Gries gefolgt, die erstmals für die Organisation des Unternehmerforums zuständig war.

Verbindendes zwischen Gemeinde und NGK gibt es nicht allein durch die nicht wenigen Schüler aus der Gemeinde. Seit 2019 gibt es auch eine Chinesisch-AG an der Schule, die der Rommerskirchener Unternehmer Jianpeng Hu leitet. Durchaus ausbaufähig erscheint in den Augen von Martin Mertens die Wahrnehmung von Praktika bei Rommerskirchener Unternehmen. „Wir freuen uns über entsprechende Angebote“, griff Johannes Gillrath, Direktor des Norbert-Gymnasiums, an dem 1250 Schüler durch 105 Lehrer unterrichtet werden, den Gedanken auf.

Wirtschaft ist seit langem einer der Schwerpunkte der in katholischer Trägerschaft befindlichen Schule. Die diesbezüglich schon vor etlichen Jahren eingerichtete Norbert-Akademie vermittle den Schülern Grundkenntnisse in Betriebswirtschaft. Gillrath hofft, dass mit der Rückkehr zum G9-Abitur hier die Nachfrage wieder in einem Umfang steigt, dass durch den Besuch der Akademie auch wieder Credit Points für ein entsprechendes Hochschulstudium erworben werden können.

Erstmals beim Unternehmerforum war jetzt auch Anna Krepper, die das von ihr gegründete Unternehmerfrühstück vorstellte, das an jedem ersten Donnerstag im Monat ab 8.15 Uhr an wechselnden Treffpunkten stattfindet.

Wer mochte, konnte beim Unternehmerforum auch zu einer Testfahrt in zwei Elektroautos antreten. Das Dormagener Autohaus Schwab-Tolles hatte einen VW up! zur Verfügung gestellt, während Bernd Beivers, seit Jahrzehnten Inhaber des Autohauses Seat Beivers an der Eckumer Bahnstraße, mit einem SEAT eMii aufwartete. Wie Peter-Josef Möhlen vom Wirtschaftsbüro deutlich machte, handelt es sich dabei „um teilweise baugleiche Fahrzeuge, die mit einer Leistung von 83 PS und einer Batterienkapazität von 32,3 Kilowattstunden 130 Kilometer schnell sind und eine Reichweite von maximal 260 Kilometer haben.“ Wie Beivers am Rande der Testfahrten sagte, „gibt es das Fahrzeug eigentlich noch gar nicht“ – jedenfalls, soweit es den Verkauf angeht, der erst ab der zwölften Kalenderwoche 2020 vorgesehen ist.