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Rettungswache in Rommerskirchen: Marcel Bernert macht Freundin Melanie Matukat einen besonderen Heiratsantrag

Sie hat „Ja“ gesagt : Besonderer Heiratsantrag an der Rettungswache in Rommerskirchen

Um einen außergewöhnlichen Heiratsantrag vorzubereiten, wurde die Rettungssanitäterin Melanie Matukat auf eine Fahrt weggelockt. Sie sollte Funklöcher überprüfen. Bei ihrer Rückkehr erlebte sie dann eine besondere Überraschung.

Emotionen pur: Völlig überrascht und überglücklich nimmt Melanie Matukat (41) den Heiratsantrag ihres Freundes Marcel Bernert (40) an. Das Besondere: Schauplatz ist der Arbeitsplatz der Rettungssanitäterin in der Rettungswache Butzheim in Rommerskirchen – und die zukünftige Braut wusste nichts von den Plänen ihres Freundes.

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Um die Überraschung perfekt zu machen, war am Samstag alles vorbereitet. Doch dann kam stundenlang kein Einsatz. „Da mussten wir uns schon was einfallen lassen, um sie einige Zeit von der Wache fern zu halten“, erzählt Marcel Offermann vom DRK-Rettungswachenteam lachend. „Da bin ich tatsächlich weggelockt worden“, berichtet Melanie Matukat, die in Kleinenbroich wohnt, vom plötzlichen Auftrag der Leitstelle, wegen angeblicher Funklöcher mal ein paar Eckpunkte bis nach Hoeningen abzufahren, um sie zu überprüfen. „Irgendwie hatte ich mich zwar schon etwas gewundert, aber als mir ein Feuerwehrmann versicherte, das hätten sie vor ein paar Tagen auch geprüft, sind wir losgefahren“, sagt sie lachend.

Diese Zeit nutzte der Bräutigam in spe, um – mit Hilfe der Feuerwehr – ein Banner aufzuhängen mit einem gemeinsamen Foto und der Frage „Willst Du mich heiraten?“, ein Herz aus Teelichtern mit den Initialen M + M aufzustellen und die Lieblingsmusik vorzubereiten. „Das war alles unwirklich, ich habe zwar das Banner gesehen, aber erst auf den zweiten Blick unser Foto – als ich dann unser Lied gehört habe, hatte ich sofort Gänsehaut“, beschreibt Melanie Matukat den Augenblick des Erkennens. Zu den Klängen von „Against all odds“ trat sie dann zu ihrem Freund, der ihr einen Heiratsantrag machte, den sie „liebend gern“ angenommen hat. „Spontan, aber aus Überzeugung“, hatte Marcel Bernert seine Motivation im Vorfeld beschrieben.

Er war zwar davon ausgegangen, dass seine Braut Ja sagt, aber die Erleichterung darüber ist ihm dann doch anzusehen. Mit Hilfe einer Leiter steigt Melanie Matukat dann noch zum Banner, um die Frage aller Fragen für alle sichtbar mit einem Kreuz hinter dem Ja zu beantworten. Glückwünsche prasseln auf das zukünftige Brautpaar nieder, zur Feier des Tages erhält die Neu-Verlobte gleich mal frei. „Das war alles eine Riesen-Überraschung, vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben“, sagt sie. Jetzt muss ihr zukünftiger Mann noch aus der Nähe von Mainz in den Rhein-Kreis ziehen, um das Glück perfekt zu machen.