Rathaus Rommerskirchen: Der neue Wirtschaftsförderer stellt sich vor

Rathaus Rommerskirchen : Der neue Wirtschaftsförderer stellt sich vor

Der 32 Jahre alte Maximilian Hoffmeier beginnt Anfang Juni seine Arbeit bei der Gemeindeverwaltung. Dabei kann er auf einen Erfahrungsschatz sowohl in Betriebswirtschaft als auch in Wirtschaftsrecht und Politik bauen.

Sein erster Arbeitstag im Rommerskirchener Rathaus ist der 3. Juni, bereits am Donnerstag stellte sich Maximilian Hoffmeier im Gemeinderat vor. „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe“, sagte der 32-Jährige im Vorfeld unserer Redaktion. Vor allem der Kontakt zu Unternehmen, Bürgern, Rat und Verwaltung reizt ihn: „Da möchte ich gern die verschiedenen Anforderungen und Bedürfnisse zusammenbringen“, erklärt er.

Dabei kann er auf einen großen Erfahrungsschatz sowohl in Betriebswirtschaft als auch in Wirtschaftsrecht und (Landes-)Politik bauen: Der gebürtige Hattinger, der inzwischen in Meerbusch lebt, hat von Juli 2017 bis jetzt als Büroleiter im Büro der ersten Vizepräsidentin des Landtags NRW gearbeitet, war davor fünf Jahre Assistent der Landtagspräsidentin und hat Erfahrung in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der SPD-Landtagsfraktion. Das Betriebswirtschaftliche Fernstudium an der Fernuni Hagen schloss er 2013 ab, 2019 dann das Fernstudium der Wirtschafts- und Rechtswissenschaften an der Uni Wismar.

Erste Kontakte zu Rommerskirchen hat er auch vorzuweisen, ist er doch der Erfinder des Namens „Rommersfood“ für das beliebte Festival. Als die Neuß-Grevenbroicher Zeitung 2017 zu einem Titelwettbewerb aufgerufen hatte, hatte sich Maximilian Hoffmeier beteiligt. „Da bin ich heute noch stolz darauf, dass mein Vorschlag genommen wurde“, sagt er. Den Kontakt zu den Unternehmen will er intensivieren: „Da könnte man den Unternehmerkreis wieder aufleben lassen“, denkt der neue Wirtschaftsförderer an erste Projekte. Er folgt auf Bele Hoppe, die die Gemeinde Ende 2018 nach vier Jahren in Richtung Ratingen verlassen hatte. Zudem wird Hoffmeier als stellvertretender Pressesprecher Elmar Gasten zur Seite stehen.

Dass die Vakanz dieser beiden Aufgaben nun bald beendet ist, freut Bürgermeister Martin Mertens sehr: „Wir bekommen einen sehr guten Wirtschaftsförderer, der sowohl Wirtschaft und ihre Anforderungen als auch Verwaltung und ihre Arbeitsweise kennt“, verspricht sich Mertens viele neue Impulse von Hoffmeier, den er als „bestens geeignet“ beschreibt: „Wir haben uns den Auswahlprozess nicht einfach gemacht, nach der guten Vorarbeit seiner Vorgängerin wollten wir eben wieder einen guten Wirtschaftsförderer haben.“

Mertens und Hoffmeier haben sich bereits über viele Themen und aktuelle Fragestellungen für Rommerskirchen ausgetauscht, auch der Strukturwandel spielt schon eine Rolle. Dem bisherigen Landtagsmitarbeiter liegt dieses Thema sehr am Herzen, gerade weil seine Familie im Ruhrpott direkt vom dortigen Bergbau-Strukturwandel betroffen war: „Auf die Herausforderung freue ich mich auch.“

Ausgleich zur Arbeit findet Maximilian Hoffmeier, der in einer Partnerschaft lebt, beim Sport, vor allem beim Triathlon mit Schwimmen, Radfahren und Laufen, aber er reist und fotografiert auch gern: „Andere Menschen und Kulturen kennenzulernen, um von ihnen zu lernen, finde ich spannend“, erzählt er.

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