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Politik in Rommerskirchen: UWG will in Fraktionsstärke in den Rat

Politik in Rommerskirchen : UWG will wieder in Fraktionsstärke in den Gemeinderat

Für die Kommunalwahl am 13. September hat die UWG Rommerskirchen alle 16 Wahlbezirke besetzt. Die Reserveliste führt Fraktionsvorsitzende Ulrike Sprenger auf Platz 1 an.

In allen 16 Wahlbezirken der Gemeinde geht die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Rommerskrichen am 13. September an den Start. Bei einer coronabedingt um gut ein Vierteljahr verschobenen Mitgliederversammlung in der Aula der Gillbachschule nominierte die UWG ihre Bewerber und stellte die Reserveliste auf.

Spitzenkandidatin ist nach 2009 und 2014 erneut die Fraktionsvorsitzende Ulrike Sprenger auf Platz 1 der Liste, gefolgt von ihrem Ratskollegen Norbert Hufschmidt.  Auf den  Plätzen drei bis fünf folgen Jesko Sprenger, Carlos Ximénez-Carillo und der UWG-Vorsitzende Willi Feil. Erklärtes Ziel der seit 1994 im Rat vertretenen Wählergemeinschaft ist es,  den Wiedereinzug erneut in Fraktionsstärke zu schaffen. Dazu wären wieder zwei Mandate nötig.

Die Erstellung des Wahlprogramms der UWG läuft ungeachtet der Sommerferien auf Hochtouren. Präsentiert werden soll es im August. Umweltpolitik wird weiterhin zu den Schwerpunkten der UWG gehören, die vor 26 Jahren aus einer Bürgerinitiative hervorging, die sich gegen eine damals in Neurath geplante Müllverbrennungsanlage engagierte. Damals machte sie landesweit Schlagzeilen, wurde sie doch mit 21,2 Prozent die stärkste Wählergemeinschaft überhaupt im Land.

  • Monika Zierden.
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Über die Umwelt hinaus will sich die UWG „wieder breit aufstellen und zu allen wichtigen Feldern der Kommunalpolitik Stellung beziehen“, sagt Sprenger.  Wie bereits zu Jahresbeginn beschlossen, wird die UWG erneut keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten aufstellen. Sprenger kündigt „einen engagierten Wahlkampf“ an, der nach den Ferien im August starten soll.