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Rommerskirchen: Nonstop-Gardetanz in Anstel

Rommerskirchen : Nonstop-Gardetanz in Anstel

Auch die zehnte Auflage des Garde- und Showtanzfestivals der Ansteler "Burgritter" demonstrierte dessen anhaltend große Resonanz. Auf grundlegende Änderungen hat das neue Organisationsteam verzichtet

Mit dem Garde-und Showtanzfestival der Karnevalsgesellschaft (KG) "Burgritter" haben die Jecken am Gillbach das neue Jahr eröffnet. Auch bei der zehnten Auflage des ganztägigen Spektakels in der Schützenhalle fehlte es an Resonanz: Fast 50 Gruppen mit gut 800 Tänzerinnen und Tänzern stimmten die Besucher gehörig auf die heiße Phase der Karnevalssession ein. Zwischen drei und etwa 30 Jahren reichte dabei die Altersspanne der tanzlustigen Jecken.

Rundweg zufrieden zeigten sich auch die Organisatorinnen: Nachdem Heidi Griesmayer und Gaby Keuthen, die Gründerinnen des Festivals, sich 2011 verabschiedet hatten, kümmerten sich erstmals Marion Kirsch-Angst, Kerstin Hensel, Sonia Christen und Sally Fayinkeh um die Vorbereitung und den Ablauf des Festivals.

Auf große Neuerungen hat das neue Team angesichts der bisherigen Erfolgsgeschichte des Festivals bewusst verzichtet, wenngleich erste neue Akzente unverkennbar waren: "Wir haben einen Kinderkiosk von Kindern für Kinder eingerichtet", sagt Sally Fayinkeh und verweist auf die zuweilen stressigen Wartezeiten zwischen den Auftritten.

Zudem gab es erstmals in der Schützenhalle ein durchgängiges Rauchverbot. Sicher ist, dass sich auch in den kommenden Jahren zumindest am Grundgerüst des Events wenig ändern wird. "Gefunden" hat sich das neue Team beim Sommerfest der "Burgritter" 2011, wobei der Entschluss durchaus "aus einer Sektlaune" heraus entstanden ist, wie Sonia Christen einräumt.

Allen vier Frauen gemeinsam ist, dass sie bei den Ansteler Karnevalisten erst seit wenigen Jahren mitmischen: Ihre Töchter hatten sich für die "Burgspatzen" begeistert und zogen damit ihre Mütter unvermeidlich ins närrische Treiben - in dem diese sich inzwischen merklich wohlfühlen.

Auch diesmal waren Tanzgruppen aus dem gesamten Kreisgebiet ebenso mit von der Partie wie solche aus der Narren-Metropole Köln. Die "Blauen Jungs" und die "Kölschen Harlequins" konnten besonders großen Applaus ernten.

Stürmisch gefeiert wurden natürlich auch die "hauseigenen" Tanzgruppen: Neben den "Burgspatzen" und den "Honey Girls" aus Anstel lieferten zudem auch die "Gillbachdötzchen" und die "Flotte Gillbach Müüs" der KG Rut-Wieß aus Rommerskirchen Kostproben ihres Könnens.

Voller Begeisterung war auch das Ansteler Dreigestirn: Prinz Thomas Rubach, Bauer Werner Bauer und Jungfrau "Georgia" Jürgen Christen hatten zuvor den Prinzenempfang im Dormagener Hit-Markt besucht und genossen ihr erstes "Heimspiel" , ehe am Abend die nächste Sitzung auf sie wartete.

(NGZ)