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Rommerskirchen: Neues Flutlicht für den Kunstrasenplatz

Rommerskirchen : Neues Flutlicht für den Kunstrasenplatz

Die Fachfirma Lodenkemper hat mit den Arbeiten für den neuen Kunstrasenplatz begonnen. Sie werden in gut acht Wochen beendet sein. Als i-Tüpfelchen ist den Sportlern eine moderne Beleuchtung in Aussicht gestellt worden.

Am Sonntag endete bei der SG Rommerskirchen/Gilbach eine Ära: Letztmals trugen die erste und die zweite Mannschaft ihre Meisterschaftsspiele auf dem Aschenplatz aus. "Die letzten Kreidekreise und -linien habe ich mit Genuss gezogen", sagt Platzwart Andreas Maino angesichts der Abschiedsvorstellung auf dem alten Terrain, die viele Besucher an den Nettesheimer Weg lockte.

Nachdem die Mitglieder des Fußballvereins etliche Vorarbeiten geleistet haben, sind Mitarbeiter der Firma Lodenkemper nun dabei, den Platz zu planieren. Gut acht Wochen sollen die Arbeiten dauern, wie Henrik Bernsmann sagt, der in Sachen Kunstrasen ein alter Hase ist. Am Bau von etwa 25 Plätzen hat er bereits mitgewirkt. Auch in Hoeningen war er 2011 dabei, als dort der erste Kunstrasenplatz im Gemeindegebiet entstand. "Es gibt keine großen Unterschiede", sagt Bernsmann. Ist das bisherige Spielfeld endgültig abgeräumt, wird die Drainage angelegt. Die Verlegung des Kunstrasens selbst wird bis zu drei Tage dauern.

Feierlich eröffnet werden soll der neugestaltete Platz voraussichtlich am 10. August. Wer dann beim Anpfiff des ersten Spiels dabei sein wird, steht noch nicht fest. "Wir haben alle großen Vereine der Umgebung angeschrieben und hoffen auf eine attraktive Mannschaft", sagt Vizepräsiden Axel Neef. Sascha Fieren, Geschäftsführer der SG Rommerskirchen/Gilbach, blickt schon über die Bauzeit hinaus. "Wenn das Projekt vollendet ist, steht schon das nächste an." Die Terrasse des Vereinsheims ist 2012 erneuert worden und auch die direkte Verbindung zum benachbarten Gelände des Tennisclubs Rommerskirchen gibt es bereits. Nicht allein die Mitglieder beider Vereine sollen künftig durch die Gastronomie der SG Rommerskirchen/Gilbach mit ihren mediterranen Spezialitäten angelockt werden. Beim Tennisclub gibt es künftig auch Umkleidemöglichkeiten für die Damenmannschaften der Fußballer.

"Große Anerkennung" zollt Bürgermeister Albert Glöckner den Anstrengungen des Vereins. Der Bürgermeister hofft, dass der Kunstrasen "die Mitgliederzahlen steigen lässt und eine Bindungswirkung für den Ort erzeugt". Als Tüpfelchen auf dem "i" können die Fußballer mit einer neuen Flutlichtanlage rechnen. Albert Glöckner zufolge gibt es "ein Signal von RWE", wonach das Unternehmen — wie schon 2011 in Hoeningen — bereit wäre, die vorhandene Anlage durch eine komplett neue zu ersetzen. Insgesamt würde das Ganze mehr als 40 000 Euro kosten, wobei zwecks Kostensenkung auch hier die Eigeninitiative der Mitglieder gefragt ist. Die wird auch in den kommenden Wochen spürbar sein: Die Jugendabteilung wird in Kürze eine Haustürsammlung zugunsten der Finanzierung des neuen Kunstrasens unternehmen. Sammeln werden die Nachwuchs-Kicker in Rommerskirchen und seinen Nachbarorten sowie in Nettesheim und Butzheim. Den Rest der Saison werden die Fußballer auf der Jahn-Wiese am Nettesheimer Weg oder auf dem alten Aschenplatz in Nettesheim bestreiten.

(NGZ/rl)