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Neuer DRK-Vorstand in Rommerskirchen

DRK bleibt in Rommerskirchen : Ein neuer Vorstand für das Rote Kreuz

Agnes Kremer-Schillings löst die langjährige Vorsitzende Rosemarie Neuen ab. Ihr zur Seite stehen Hedi Glöckner und Ute Brings. Damit sind auch die Blutspendetermine gesichert.

Nach buchstäblich jahrelanger Suche hat der Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) einen neuen Vorstand gefunden. Agnes Kremer-Schillings aus Butzheim ist die neue Vorsitzende des DRK-Ortsverbands, Hedi Glöckner aus Eckum ihre Stellvertreterin, und die gleichfalls in Eckum wohnende Ute Brings wird sich um die Finanzen des DRK in Rommerskirchen kümmern. Das Trio ist in der Gemeinde alles anderes als unbekannt. Dies gilt für Agnes Kremer-Schillings angesichts ihrer Tätigkeit in der Missionsprokur Knechtsteden und ihrem Engagement in der Nettesheimer Pfarrgemeinde St. Martinus. Ute Brings war 2013 Bruderschaftskönigin in Rommerskirchen und ist ebenso aktive Karnevalistin wie Hedi Glöckner, die als Frau des 15 Jahre amtierenden Bürgermeisters Albert Glöckner über den wohl größten Bekanntheitsgrad verfügt.

Durchaus erleichtert zeigte sich nach der Wahl im Cafe Stüffje die bisherige Vorsitzende Rosemarie Neuen , die seit 2007 an der Spitze des Ortsverbands stand. Sie war 2017 80 Jahre alt geworden und wollte sich ebenso wie ihre Stellvertreterin Magdalene Schnelting sowie Kassiererin Gudrun Philipp schon länger aus der Führungsspitze zurückziehen. Ende 2017 hatten Neuen und Schnelting noch eine Nachfolgeregelung für das erste Quartal 2018 avisiert. Auch wenn es noch ein wenig länger dauerte: Mit dem neuen Vorstand sind nicht allein vakante Posten besetzt, vielmehr ist damit die Weiterexistenz des DRK in Rommerskirchen gesichert worden.

„Es war ein längerer Prozess, aber es hat dann doch geklappt. Wir wollten alle, dass das Rote Kreuz hier bleibt“, sagte die neue Vorsitzende Agnes Kremer-Schillings nach der Wahl, „Es war uns wichtig, dass die Leute weiterhin hier Blut spenden können“, betonte Hedi Glöckner, der Ute Brings beipflichtet: „Wir wollten alle, dass das DRK in Rommerskirchen weitergeführt wird.“

Manfred Lenz, scheidender DRK-Kreisvorsitzender, verwies auf die dem Kreisverband dann fehlende „Organisationseinheit“. Die mag zwar mit 16 Mitgliedern eher klein sein, ist dafür jedoch in bestimmter Hinsicht überaus effektiv. Mit mehr als zehn Neuspendern pro Blutspendetermin liegt das kleine Rommerskirchen immerhin über dem Schnitt des DRK-Bezirks Nordrhein, bestätigte Manfred Lenz. Bei den jährlich fünf Terminen wird in der Regel stets ein Schnitt von mehr als 100 Blutspendern erzielt - auch kein schlechter Wert.

Die bisherigen Aktivitäten sollen  unvermindert fortgeführt werden, versichert das neue Führungstrio. Neben den Blutspendeterminen werden die DRK-Ehrenamtler auch bei der Seniorenfahrt der Gemeinde im Einsatz sein. Hinzu kommt die Ehrung der Blutspender. Zudem möchte der neue Vorstand mithelfen, die Erkenntnis zu verbreiten, dass auch Männer dem DRK beitreten dürfen. Die 16 Mitglieder sind ausschließlich Frauen. Bei den Blutspendeterminen sind sie alle im Einsatz und können auf den Löschzug Rommerskirchen bauen, der die „Möbelpacker“ für die dann in der Gillbachschule nötigen „Umbauarbeiten“ stellt.