Rommerskirchen: Mitarbeiterzahl im Rathaus ist nur leicht angestiegen

Rommerskirchen: Mitarbeiterzahl im Rathaus ist nur leicht angestiegen

Ein Zehntel der für die Rommerskirchener Gemeindeverwaltung tätigen Mitarbeiter sind Beamte.

Die Gemeindeverwaltung wird 2018 fünf Mitarbeiter(innen) mehr beschäftigen als noch im vergangenen Jahr. Dies sieht der jetzt vom Haupt- und Finanzausschuss einstimmig gebilligte Stellenplan vor, den der Rat am 22. März beschließen wird.

Wie Bürgermeister Martin Mertens deutlich machte, ist der Anstieg nichts Überraschendes, sondern auf Neuanstellungen von Kindergärtnerinnen zurückzuführen - die neue Tagesstätte "Gillbach-Wichtel" wird derzeit bekanntlich bereits zum zweiten Mal erweitert. Gut ein Drittel der Beschäftigten der Gemeindeverwaltung ist in den Tagesstätten beziehungsweise im Offenen Ganztag der drei Grundschulen tätig - was auch den hohen Anteil von Frauen erklärt, die knapp zwei Drittel aller für die Gemeinde Tätigen ausmachen. Insgesamt weist der neue Stellenplan 129,25 Stellen aus, die von 148 Mitarbeitern besetzt werden. Klar macht der Stellenplan auch, dass die beliebte "Beamtenschelte" in Rommerskirchen schon sehr präzise sein müsste, um nicht weit am Ziel vorbei zu gehen. Nur 15 der insgesamt 148 Mitarbeiter des Rathauses nämlich sind tatsächlich Beamte und teilen sich 12,9 Stellen, also etwas weniger als zehn Prozent der Gesamtstellenzahl. Im Höheren Dienst tätig sind lediglich zwei Beamte.

In der allgemeinen Verwaltung gibt es 46 Mitarbeiter, einen mehr als 2017. In den öffentlichen Einrichtungen steigt die Zahl um fünf auf 82 Beschäftigte. Um einen Mitarbeiter auf fünf reduziert hat sich der bisher sechsköpfige Baubetriebshof.

Nicht im eigentlichen Stellenplan ausgewiesen sind die Beschäftigten des Eigenbetriebs, sprich: des Sonnenbads am Nettesheimer Weg. Deren Zahl steigt dieses Jahr von elf auf nunmehr 13 - was auch damit zu tun hat, dass die Stelle des Kita-Hausmeisters künftig im Stellenplan des Eigenbetriebs geführt wird, wie Susanne Garding-Maak, Leiterin des Haupt- und Personalamts, im Ausschuss erläuterte. Insgesamt teilen sich die 13 Beschäftigten de facto knapp elf Stellen.

Dass das Sonnenbad ein Zuschussbetrieb bleiben wird, ist keine Überraschung, sondern gleichsam allgemeine politische Geschäftsgrundlage: Alle Fraktionen im Rat treten seit jeher für den Erhalt des Bads ein. Nach der ersten Änderungsliste ist das Defizit um 1800 Euro auf aktuell 845.000 Euro gestiegen.

(S.M.)