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Rommerskirchen: Mehr Service für Radfahrer

Rommerskirchen : Mehr Service für Radfahrer

Rommerskirchen darf sich fahrradfreundliche Gemeinde nennen – jetzt kamen 40 weitere Fahrradständer auf dem Bahnhofsvorplatz hinzu. "Wir wollen noch mehr für Fahrradfahrer tun", sagt Bürgermeister Albert Glöckner.

Rommerskirchen darf sich fahrradfreundliche Gemeinde nennen — jetzt kamen 40 weitere Fahrradständer auf dem Bahnhofsvorplatz hinzu. "Wir wollen noch mehr für Fahrradfahrer tun", sagt Bürgermeister Albert Glöckner.

Eigens für die Gemeinde Rommerskirchen musste die bis dahin als "fahrradfreundliche Stadt" geltende Bezeichnung 2004 um den Zusatz "und Gemeinden" ergänzt werden. Denn vor etwas mehr als sieben Jahren konnte Rommerskirchen mit Hilfe vieler Projekte vorweisen, dass es sich besonders um Fahrradfahrer verdient macht.

Das brachte ihr das Siegel der "Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW" (AGFS) ein. Diese Einstufung konnte Rommerskirchen im Dezember wiederholen — die Urkunde bestätigt die Fahrradfreundlichkeit für weitere sieben Jahre. "Wir tun viel für Fahrradfahrer und wollen noch mehr für sie tun", betont Bürgermeister Albert Glöckner.

Jetzt sind weitere Fahrradständer am Rommerskirchener Bahnhof dazukommen: Denn zu den bereits vorhandenen 20 Fahrradständern gesellen sich jetzt doppelt so viele: Mit der Unterstützung von RWE Deutschland hat die Gemeinde nun 40 neue Fahrradständer auf dem Bahnhofsvorplatz aufgestellt. Damit stehen jetzt insgesamt 60 Fahrrad-Vorderradhalter zur Verfügung. Diese sind aus feuerverzinktem Rundstahl gefertigt und rund 50 Zentimeter hoch.

Bürgermeister Albert Glöckner und Rudolf Reimert, Leiter des Tiefbauamtes Rommerskirchen, präsentierten die Fahrradständer. Glöckner dankte RWE Deutschland: "Die Fahrradständer am Bahnhof verbessern die Infrastruktur in unserer Gemeinde und tragen dazu bei, die Fahrradfreundlichkeit der Gemeinde zu verbessern", sagte er. RWE Deutschland unterstützt die Mobilität auf dem Zweirad und hatte im September 2011 bereits zwei Elektrofahrräder an die Gemeinde übergeben. Diese E-Bikes erfreuen sich großer Beliebtheit, werden über das Netzwerk55 plus oft ausgeliehen. "Damit ist man wirklich viel schneller, auch wenn ich selbst das altmodische In-die-Pedale-Treten vorziehe", sagt der Bürgermeister.

Rommerskirchen will sein Radnetz ständig verbessern und weitere Angebote für Radler schaffen. So soll es am Bahnhof nach der Neugestaltung weitere gesicherte Plätze für Rad-Pendler geben. "Ich mache überall Werbung, mit dem Rad zum Bahnhof zu fahren — da muss auch die Sicherheit gewährleistet sein", sagt Glöckner.

(NGZ/rl)