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Rommerskirchen: Liberale fordern Rettungswagen

Rommerskirchen : Liberale fordern Rettungswagen

Rommerskirchen (S.M.) Heinz Willi Schnitzler bleibt auch in den kommenden beiden Jahren Vorsitzender der Rommerskirchener FDP. Bei ihrem Ortsparteitag in der Gaststätte "Haus Schlömer" bestätigten die Mitglieder den einzigen liberalen Ratsvertreter mit ebenso einstimmiger Mehrheit in seinem Amt wie sie das übrige Führungsteam wählten.

Rommerskirchen (S.M.) Heinz Willi Schnitzler bleibt auch in den kommenden beiden Jahren Vorsitzender der Rommerskirchener FDP. Bei ihrem Ortsparteitag in der Gaststätte "Haus Schlömer" bestätigten die Mitglieder den einzigen liberalen Ratsvertreter mit ebenso einstimmiger Mehrheit in seinem Amt wie sie das übrige Führungsteam wählten.

Stellvertretende Vorsitzende der Rommerskirchener FDP sind Marion Teegelbekkers und Michael Böning, während Christa Haase die neue Schatzmeistern der Liberalen ist. Heinz Willi Schnitzler kündigte an, sich im Gemeinderat verstärkt der zweiten Phase des Brandschutzbedarfsplans widmen zu wollen. Auch die alte FDP-Forderung - erstmals wurde sie zu Beginn der 90-er Jahre artikuliert - einen Rettungswagen in Rommerskirchen zu stationieren, spielte eine wichtige Rolle in der Diskussion. Angesichts des zu Jahresbeginn eröffneten Seniorenheims St. Elisabeth und des immer höheren Anteils älterer Bürger sei dies durchaus sinnvoll, betont Heinz Willi Schnitzler.

Brandschutz steht obenan

Unterstützung erwartet die Rommerskirchener FDP für diese Forderung auch von ihrer Kreistagsfraktion. Deren Vorsitzender Bijan Djir-Sarai, zugleich auch Parteichef der Kreis-Liberalen, nahm an dem FDP-Ortsparteitag ebenso teil wie Markus Schumacher, der Vorsitzender der Jungen Liberalen im Rhein-Kreis Neuss.

Bijan Djir-Sarai bot den Rommerskirchener Parteifreunden tatkräftige Hilfe bei der Aktion "Mitglieder werben Mitglieder" an: Für das letzte Quartal des Jahres könnte Sarai zufolge ein namhafter Vertreter des FDP-Landesvorstands eine Diskussionsrunde am Gillbach bestreiten.

Zur Sprache kam bei dem Treffen nicht zuletzt die Situation Vanikums, das künftig im Brennpunkt der beiden Umgehungsstraßen B 477n und B 59n stehen wird. Der FDP ist es Heinz Willi Schnitzler zufolge "ein großes Anliegen", die Vanikumer zu unterstützen. Das Dorf solle durch die von Bürgermeister Albert Glöckner zugesagte neue Ortsplanung, verkehrsberuhigte Zonen und neue Parkflächen aufgewertet werden. Durch die neuen Umgehungsstraßen dürften die Bürger "nicht in zu hohem Maße beeinträchtigt werden", betont Schnitzler. Ihm zufolge müsse "alles Menschenmögliche unternommen werden", damit der vom Bürgermeister proklamierte Slogan "Entspannt leben - erfolgreich arbeiten" auch auf Vanikum zutreffe.

Hilfe für Vanikum

Für die "Shuttle"-Fahrten, die ein hier ansässiges Taxi-Unternehmen angeboten hatte, reklamiert die FDP das politische Copyright: Das - wegen mangelnder Nachfrage eingestellte - Angebot sollte dazu dienen, die Orte Evinghoven, Widdeshoven, Hoeningen und Ramrath-Villau näher ans Gemeindezentrum anzubinden und weniger mobilen Bürgern Einkäufe oder Arztbesuche zu erleichtern. Heinz Willi Schnitzler kündigte an, am Ball bleiben zu wollen: Im Oktober wird es hierzu einen neuen FDP-Antrag im Rat geben.

(NGZ)