1. NRW
  2. Städte
  3. Rommerskirchen

Rommerskirchen: Kunstrasenplatz eröffnet

Rommerskirchen : Kunstrasenplatz eröffnet

Gemeinsam mit DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach eröffnete die DJK Eintracht Hoeningen ihren neuen Kunstrasenplatz. Zehn Wochen lang hatten 40 Vereinsmitglieder geschuftet, um zur neuen Saison fertig zu werden.

Dass es so schnell gehen würde, hatte Wolfgang Niersbach eigentlich nicht geglaubt: Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren war der Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zuletzt in Hoeningen. Damals ging es um die Eröffnung eines Mini-Kunstrasenspielfelds des DFB, wobei Niersbach den Wunsch der DJK Eintracht Hoeningen nach einem regulären Kunstrasenplatz nachdrücklich unterstützte.

Ein Jahr später habe er dann bei Präsident Helmut Wiechert nach dem aktuellen Stand der Dinge gefragt — wohl eher in der Erwartung, dass sich noch nicht allzu viel getan habe, wie der gebürtige Widdeshovener am Samstag bei der Eröffnung des großen Kunstrasenplatzes erzählte.

Schon damals jedoch war mit dem Ratsbeschluss zugunsten des Projekts allerdings eine wichtige Hürde genommen. Von Anfang Juni bis Ende August folgte der arbeitsintensive Schlussspurt: Zehn Wochen lang waren gut 40 Helfer täglich damit beschäftigt, den Platz bespielbar zu machen.

Helmut Wiechert illustrierte den Umfang der Arbeiten mit trockenen, aber umso aussagekräftigeren Zahlen: "Es wurden 1000 Quadratmeter Rollrasen verlegt, 1000 Quadratmeter sind neu gepflastert worden, wobei 200 Kubikmeter Mutterboden bewegt wurden." Die finanzielle Seite des ehrgeizigen Großprojekts sprach Bürgermeister Albert Glöckner an: "Bewunderung und Anerkennung" zollte er dem Verein für dessen Tatkraft.

Gut 400 000 Euro kostet der Kunstrasenplatz. In einem 20 Jahre gültigen Vertrag sichert die Gemeinde den Fußballern jährlich den Betrag zu, den sie sonst auch für den alten Sportplatz hätte zuschießen müssen. Die noch verbleibende Finanzierungslücke schließt der Energieversorger Rhenag, der damit zum Premiumpartner der Fußballer avanciert ist.

Als Ehrengast war auch Gerd Zewe mit dabei, einst 15 Jahre lang Profi bei Fortuna Düsseldorf und später Trainer des TuS Grevenbroich und des SC Kapellen. Ehe Zewe den Anstoß für das erste Spiel der Hoeninger Kampfbahn-Oldies gegen eine Auswahl bekannter Kicker aus dem Kreisgebiet ausführte, galt es zunächst, besonders verdiente Helfer zu ehren:Für Christoph Leufgen, Benjamin Wiechert und Andreas Bloser hatte Wolfgang Niersbach jeweils ein Trikot der DFB-Elf mit allen Unterschriften der Nationalspieler mitgebracht. Auch die mitwirkenden Kinder hatten Grund sich zu freuen: Marc Cremer, Kai und Nico Schöttle erfreute Helmut Wiechert mit Trikots ihrer Lieblingsvereine.

Ehrenpräsident Helmut Heckenbach verwies auf das, was noch fehlt: ein volles Punktekonto der DJK nach siegreichen Spielen.

(NGZ)