Rommerskirchens Künstler Eine Juristin mit Leidenschaft für die Malerei

Serie | Rommerskirchen · Charlotte Horn, die schon als Kind Zugang zur Kunst fand, hat sich unter anderem künstlerisch intensiv mit dem Holocaust beschäftigt.

 In der Ausstellung im Rathaus zeigt Charlotte Horn auch ihr Werk „Winterimpression I-IV“.

In der Ausstellung im Rathaus zeigt Charlotte Horn auch ihr Werk „Winterimpression I-IV“.

Foto: Georg Salzburg (salz)

Für Charlotte Horn ist ihre Kunst kein Hobby, sondern eine Lebensaufgabe. Bereits in ihrer frühen Kindheit zeigte Horn eine Zuneigung zur Kunst, insbesondere zur Malerei. Statt nach ihrem Abitur ein Kunststudium zu absolvieren, entschloss sie sich zunächst Rechtswissenschaften an der Universität Köln zu studieren. Die Gründe waren zum einen die finanzielle Sicherheit und ihre Familie, die Wert darauf legte, dass sie „etwas Ordentliches“ erlernt. Ihr beruflicher Weg als Volljuristin führte sie über Aachen und Brüssel sowie ihre Geburtsstadt ins Rheinland. Die Kunst verlor sie aber dabei nie aus den Augen und pflegte weiterhin ihre Leidenschaft zur Malerei. Heute kann die in Rommerskirchen lebende Künstlerin auf zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland sowie auf eine Vielzahl von Werken zurückblicken.