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Klimaschutz in Rommerskirchen: Erstes Elektroauto für Gemeinde-Fuhrpark

Klimaschutz in Rommerskirchen : Das erste Elektroauto für den Fuhrpark der Gemeinde

In Rommerskirchen ist nun eins der zehn Fahrzeuge der Gemeinde ein E-Auto. Es wird für Dienstfahrten in der näheren Umgebung genutzt.

Es fährt sich gut, so lautet das Urteil von Bürgermeister Martin Mertens über das erste Elektroauto, das jetzt den Fuhrpark der Gemeinde bereichert: „Ein tolles Fahrgefühl, es hat eine direkte Beschleunigung und es ist sehr leise“, fasst Mertens seine Erfahrungen zusammen. „Eine spannende Brückentechnologie, die wir jetzt im Alltagseinsatz hier in Rommerskirchen nutzen“, sagt der Rathauschef zum bewussten Signal für den Klimaschutz.

Das E-Auto soll nun für Dienstfahrten genutzt werden – zumindest für diejenigen, die nichts mit dem Transport von schwerem Gerät und Produkten zum Bauhof zu tun haben: „Es steht für Besuchs- oder Besichtigungsfahrten zur Verfügung, zum Beispiel wenn der Bildungsdezernent zum Kreisjugendamt fährt oder Baby-Geschenke den Familien gebracht werden oder ich zum Gratulieren zu einer Diamanthochzeit fahre“, erläutert Mertens, der fehlende Reichweite (350 Kilometer), die lange Wartezeit (von 1,5 Jahren) und vor allem die hohen Kosten (mehr als 40.000 Euro) als Hinderungsgrund angibt, noch mehr Autos umzurüsten. „Wenn sie günstiger und schneller zu erhalten sind, werden wir sicher über eine weitere Umrüstung unseres Fuhrparks, dem zehn Fahrzeuge angehören, nachdenken“, so Mertens.

Das E-Auto kann an der Ladesäule mit den beiden Ladepunkten hinter dem Rommerskirchener Rathaus aufgeladen werden. Noch ist es die einzige Ladestation in Rommerskirchen, mit dem Bau der Mobilstation am Bahnhof soll bald eine weitere folgen. Die Fahrzeugdichte in der 13.500 Einwohner großen Gemeinde ist extrem hoch: Insgesamt sind 12.900 Fahrzeuge in Rommerskirchen zugelassen – davon sind 25 Elektrofahrzeuge.

Damit das Laden von E-Autos in Rommerskirchen künftig noch einfacher wird, ist die Wirtschaftsförderung im ständigen Austausch mit Unternehmen, um hier eine mögliche Anschaffung von Ladesäulen zu unterstützen, zum Beispiel am CaP. Interessierte können sich gern an wirtschaftsfoerderung@rommerskirchen.de wenden.

Die Anschaffung des E-Autos wurde dabei durch ein Förderprogramm des Bundes und auch von der „rhenag Rheinische Energie AG“ unterstützt. „Unser Ziel ist es, die Elektromobilität alltagstauglich zu gestalten“, sagte Oliver Zimmermann von der Rhenag.