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Rommerskirchen: Klettergarten erweitert

Rommerskirchen : Klettergarten erweitert

Der Klettergarten der Kastanienschule Hoeningen ist um Stelzenparcours und Balancierbalken erweitert worden. Möglich machten es Förderverein, Gemeinde sowie RWE. Von der Sparkasse gibt es Geld für neue Medien.

Als sich die Kinder der Kastanienschule nach den Osterferien erstmals wieder zum Unterricht einfanden, erlebten sie eine Überraschung: Die Seillandschaft, die an der Schule bereits seit 2004 besteht, wurde erweitert. Viele Möglichkeiten zum Herumklettern sind hinzugekommen.

"Ein Balancierbalken und ein Stelzenparcours sind neu", erklärt die Viertklässlerin Constanze Zieschang, die gemeinsam mit ihren Klassensprecherkollegen Marcelino Kraus, Frederik Roßberg und Lea Abels den zahlreichen Besuchern das Projekt jetzt einmal vorstellten. "Es macht Spaß, zu balancieren und sich von Stelze zu Stelze zu hangeln. Toll ist auch, dass alle Seile erneuert wurden und jetzt länger, dicker und stabiler sind", zeigte sich Frederik Roßberg erfreut. Lea Abels sagte, dass "auch für andere Kinder, die vorbeikommen, unser Schulhof noch interessanter geworden ist".

Möglich geworden ist die Erweiterung der Anlage durch eine Gemeinschaftsinitiative des Fördervereins, der Gemeinde sowie von RWE. 2200 Euro haben die Eltern für die Erweiterung des Klettergartens aufgebracht. Paul Niemietz, Vater eines Schulkinds, konnte seinen Arbeitgeber RWE gewinnen, 800 Euro beizusteuern — rund 2000 Euro stellte die Gemeinde zur Verfügung. "Bewegung spielt auch im Schullalltag eine bedeutende Rolle. Wir wissen, dass durch viel Bewegung ein nachhaltiges und effektives Lernen erleichtert wird", betonte Bürgermeister Albert Glöckner.

Eingangsklasse mit 30 Schülern

Sport spielt auch ansonsten eine große Rolle in der Kastanienschule und im Offenen Ganztag. Die Schüler wurden bereits zum dritten Mal Rommerskirchener Fußballmeister, für Tennis gibt es ebenso Arbeitsgemeinschaften wie fürs Schachspiel. Ulrike Stenz, die Vorsitzende des Fördervereins der Kastanienschule, dankte der Gemeinde für ihre Unterstützung. Damit dokumentiere die Kommune auch die strategische Bedeutung der Kastanienschule, sagte Ulrike Lenz. Welchen Rückhalt diese zwischen Evinghoven, Oekoven und Ramrath-Villau genießt, illustrierte sie durch eine eindrucksvolle Zahl: "Fast 50 Prozent der Mitglieder des Fördervereins haben keine Kinder mehr an der Schule."

Zwar kann im kommenden Schuljahr nur eine Eingangsklasse gebildet werden, die fällt dafür laut Schulleiterin Gabriele Domhof mit 30 Kindern groß aus. Albert Glöckner konnte Gabriele Domhof übrigens eine weitere erfreuliche Nachricht überbringen: Die Sparkassenstiftung wird der Kastanienschule eine Spende für deren Medienausstattung zukommen lassen.

(NGZ)