KG Rut-Wieß Rommerskirchen feiert "Kölsche Weihnacht" am Gillbach

Adventliches in Rommerskichen : „Kölsche Weihnacht“ im Gillbach-Gürzenich

Die KG Rut-Wieß Rommerskirchen bereitete ihren Gästen eine tolle Einstimmung auf die Weihnachtszeit.

Eine besondere Mischung aus Weihnachten und dem „Kölsche Jeföhl“ zog sich durch das Programm der beliebten „Kölschen Weihnacht“ der KG Rut-Wieß Rommerskirchen.

Im festlich geschmückten „Gillbach-Gürzenich“ am Nettesheimer/Gorchheimer Weg war die Veranstaltung am vergangenen Adventssonntag eine tolle Einstimmung auf die heiße Phase der Adventszeit. Die rund 530 Gäste – und damit ein wieder mal ausverkauftes Haus – führte Moderator Matthias Schlömer, der zweite Vorsitzende von „Rut-Wieß Rommerskirchen“, souverän durch das sowohl lustige als auch besinnliche Programm.

Innerhalb der vier Stunden traten viele bekannte Gesichter auf der Gillbach-Gürzenich-Bühne auf. Zu den Highlights von Rommerskirchens Bürgermeister Martin Mertens gehörten vor allem das Swing Duett „Drei Liköre“ mit Daniel und Arvid, die elegant, stilsicher, mit einer guten Portion Selbstironie und viel Charme amerikanische Weihnachts-Swing-Klassiker, internationale Crossover-Hits und Songs ihrer Heimatstadt Köln präsentierten. Auch Achnes Kasulke, die seit mehr als zehn Jahren im Radio am Rosenmontag mehrere Stunden Karneval moderiert. Doch vor allem der 94 Jahre alte Kätzchensänger Ludwig Sebus, der bekannt für Lieder wie „Prinz Bauer Jungfrau“ oder „Alles su widder dun“ ist, hatte es Mertens angetan. Sebus gilt als Urgestein des Kölner Karnevals und punktete vor allem durch seinen Humor. Auch die „Kölsch Fraktion“ sorgte mit ihren Hits für reichlich Stimmung. Zwei der Band-Mitglieder waren in der Vergangenheit bei den Höhnern aktiv. Auch der Solotrompeter Lutz Kniep und Efi Steickmann mit ihren kölschen Texten, traten auf der Bühne auf und ernteten viel Applaus.

„Ich war total beeindruckt“, sagt Bürgermeister Martin Mertens nach dem Besuch der „Kölschen Weihnacht“ in Rommerskirchen. „Hervorragend, dass unsere Karnevalsgesellschaft solch eine wunderbare Sitzung mit dem ,kölschen Jeföhl’ in der besinnlichen Zeit veranstaltet“, meinte der Verwaltungschef.

Da die Veranstaltung am Nachmittag stattfand, gab es zwar ein recht gemischtes Publikum, den größten Anteil bildeten allerdings die über 50-jährigen. Sie freuten sich darüber, Lieder und Texte auf Kölsch zu hören. „Heutzutage gehört es schon zur Tradition, dass Weihnachtslieder in Kölscher Sprache vorgetragen werden“, schreibt die KG Rut-Wieß um den Vorsitzenden Jürgen Lorenz auf ihrer Homepage. Und weiter heißt es: „In den Liedern wird der Inhalt des Weihnachtsgeschehens auf anschauliche Weise beschrieben, die Stimmung des Adventes eingefangen, die Erwartungen von Groß und Klein stimmungsvoll dargeboten. Und das alles auf Kölsch. Die Lieder sind keine Übersetzungen bekannter deutscher Weihnachtslieder, sondern gefühlvolle Neuschöpfungen.“