Karneval in Rommerskirchen: Ansteler Burgritter feiern mit Jecken

Karneval in Rommerskirchen : Ansteler Burgritter feiern mit vielen jecken Freunden

Bereits seinen elften öffentlichen Auftritt bestritt am Sonntag beim Karnevalistischen Frühschoppen in der Schützenhalle an der Lindenstraße das Anfang November proklamierte, erste weibliche Dreigestirn der Ansteler Burgritter.  Prinz  Lea I. (Rocholz), Bauer Andrea (Wüster) und Jungfrau Jenny (Oberembt).

Burgritterchef Jörg Sauer lässt keinen Zweifel daran, dass es in der nun langsam anlaufenden Hochphase des Karnevals sicher über 70 Gastspiele des Dreigestirns geben wird.

Zu Gast in der Schützenhalle waren auch bei der vierten Auflage des wiederum von Michael Willmann moderierten närrischen Treibens in seiner jetzigen Form zahlreiche befreundete Karnevalsgesellschaften und Tanzgruppen weit über die Region hinaus. Stellvertretend seien die Jecken der „Ahl Dormagener Junge“, die Delhovener KG Thalia, die Orkener „Grielächer“, aber auch die Narren aus Zons oder Neuss genannt. Aus Langenfeld, der Heimatstadt von Bauer Andrea, waren die Karnevalisten mit dem Prinzenpaar Tino I. und Sebastian I. vertreten, das tags zuvor geheiratet hatte. Auch die Karnevalsgesellschaft Rut-Wieß Rommerskirchen mit seinem Kinderprinzenpaar  Henry I. (Henry Kocks) und Anastasia I. (Anastasia Possegga) war bei dem närrischen Spektakel natürlich vertreten. Gleich drei Karnevalsgesellschaften aus den Niederlanden waren nach Anstel gereist. „Wir streben auch auf die internationale Bühne“, kommentiert Jörg Sauer das länderübergreifende Engagement.

Zugleich konnte er sich über vier Neueintritte freuen. „Wir setzen auch künftig verstärkt auf die Jugendförderung“, betont der Burgritterchef. Ein unverhofftes Comeback konnte im Dreigestirn bei dessen erstem Auftritt 2020 in Bedburg-Hau Jungfrau Caroline (Dirk Engels) feiern: Die Burgritter besuchten dort die Tulpenprinzessin Loredana, und da Jungfrau Jennny kurzfristig verhindert war, bekam „Caroline“ noch einmal Gelegenheit, zu Neil Diamonds Evergreen über die Bühne zu fegen. Für Abwechslung sorgten am Sonntag neben den Tanzgruppen nicht zuletzt die auftretenden Bands wie etwa die „Gohrer Bergpiraten“, die die bestens gefüllte Halle mit Karnevalstönen versorgten.