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JUST-in in Rommerskirchen: Jugendhaus bietet digitale Besuche an

JUST-in in Rommerskirchen : Jugendzentrum bietet digitale Besuche an

Statt Osterferienprogramm vor Ort bietet das „JUST-in“ acht „virtuelle Öffnungszeiten“ über Skype an.

Mit dem Start der Osterferien wäre das Ferienprogramm in den Romemrskirchener Jugendhäusern losgegangen – wegen des Coronavirus sind sie jedoch geschlossen. Das ist aber kein Grund, nicht über andere Medien weiterhin präsent zu sein und die bisherigen jungen Besucher eben auf andere Weise einzubinden. „Uns Mitarbeitern der Jugendhäuser JUST-in, GIL‘ty und CRAZY in Rommerskirchen ist es wichtig, dass wir weiterhin Kontakt zu den Kids, Teens und jugendlichen Erwachsenen halten“, erklärt Friederike Winterberg, Leiterin des JUST-in.

So hat das Jugendhaus trotz geschlossenen Türen dennoch vier Mal „offen“ – und zwar virtuell: „Wir bieten insgesamt vier Öffnungszeiten pro Woche an. Wie das? Natürlich auf Skype!“ Dienstags und Donnerstags um 15 Uhr sind alle Kids und Teenies ab acht Jahren eingeladen, das „JUST-in“ auf Skype zu besuchen. „Wir spielen Spiele und quatschen, basteln zusammen und vertreiben uns die Zeit“, sagt Winterberg. Wer mitmachen möchte, kann dem Jugendhaus bei Skype eine Nachricht an friederike.winterberg@kja.de schreiben, dann kommt man in die Gruppe rein. Oder die Interessenten melden sich unter 0176 43466834 bei ihr. Gleiches gilt für die Jugendlichen ab 14 Jahren: Die digitale Öffnungszeit für diese Gruppe beginnt dienstags und donnerstags um 19 Uhr.

Bereits in den vergangenen drei Wochen haben sich die drei Jugendhäuser in Rommerskirchen um die Mädchen und Jungen gekümmert. Seit dem 18. März bieten sie in Kooperation mit dem Jugendausschuss des Pfarreienverbandes Rommerskirchen-Gillbach einen täglichen Whatsapp-Broadcast an. Aktuell erreichen sie damit täglich knapp 180 Familien: Kinder, Teenies und Eltern. Dort gibt es jeden Tag eine Idee oder einen Input – Bastelvideos, Fotostrecken mit Rezepten, Sprachnachrichten mit Ideen, Videobotschaften von Jan Werneyer und Friederike Winterberg, Texte von Annete Greiner, vielen Ideen von den Betreuern der Ortsranderholungen. „Wir sind multiprofessionell aufgestellt, und die Communitiy wächst“, sagt die Leiterin.

Außerdem versuchen die Jugendhausmitarbeiter, in Interaktion mit den Kindern zu kommen. So haben sie dazu aufgerufen, den Lieblingswitz per Spachnachricht zu senden, seither startet jeder Tag mit einem Witz der Kinder, die dabei sind. Auch die Lieblingsbücher der Kinder werden erfragt und mit allen im Broadcast als Buchtipp geteilt. Auch Bastelergebnisse werden gesammelt und als Fotostrecke weitergegeben. Wer Interesse daran hat, kann den Broascast abonnieren, indem eine Nachricht mit dem Text „Start“ an 0178 3753337 geschickt wird.

Um die Ideen aus dem Broadcast auch noch vielen weiteren Kindern und Jugendlichen zugänglich zu machen, wurde am 23. März vom GIL’ty ein YouTube-Kanal „We4Roki“ eingerichtet, der nach und nach mit Inhalten gefüllt wird.

Auch bei Facebook und Instagram sind die Jugendhäuser vertreten, auch die E-Mails werden gecheckt: „Bei Sorgen und Nöten, bei Langeweile oder Einsamkeit, bei Fragen und Anregungen kann man sich gern bei uns melden“, betont Friederike Winterberg stellvertretend für alle Mitarbeiter.

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