Rommerskirchen: Jusos bieten JU Zusammenarbeit an

Rommerskirchen: Jusos bieten JU Zusammenarbeit an

SPD-Nachwuchs begrüßt Haltung der jungen Christdemokraten zur Schutzhütte für Skate-Anlage.

Bahnt sich da etwa eine freundschaftliche Annäherung an zwischen den Nachwuchsorganisationen zweier eigentlich traditionell konkurrierender Parteien? Wer die jüngst übermittelte Pressemitteilung der Jusos im Rhein-Kreis Neuss um ihren Vorsitzenden Daniel Kober liest, könnte durchaus auf diesen Gedanken kommen. Jedenfalls steckt darin ein dickes Lob für die Junge Union (JU) Grevenbroich & Rommerskirchen.

Hintergrund ist die positive Haltung der jungen Christdemokraten zu den Aktivitäten der Gemeinde und von Bürgermeister Martin Mertens rund um die Skate-Anlage am Gorchheimer Weg. Dort soll jetzt eine schützende Holzhütte für die jugendlichen Nutzer gebaut werden, die sich bislang bei Regen nur unter eine Überdachung an der nahegelegenen Gillbachschule flüchten können. Und genau das hatte die JU um ihren Regionalverbandsvorsitzenden Max von Borzestowski im April gefordert. Dies diene der Aufwertung des Bereiches, der sich immer mehr zu einem Anlaufpunkt für Jugendliche entwickele, hatte von Borzestowski geschrieben.

  • Rheinberg : Jusos sammeln Geschenke für die Rheinberger Tafel

Die Jusos haben nun ihrerseits reagiert. "Es ist toll, dass die Junge Union nun auch die Projekte des SPD-Bürgermeisters in Rommerskirchen unterstützt - das ist doch mal eine gute, überparteiliche Zusammenarbeit zum Wohle der Jugendlichen", urteilt die stellvertretende Juso-Kreisvorsitzende und Rommerskirchenerin Sophia Beutner. Und Christian Conrads, Vorsitzender der Jusos im Südkreis, fügt hinzu: "Wir freuen uns, wenn die Junge Union uns auch in Zukunft bei Projekten im Sinne der Kinder und Jugendlichen unterstützt. Wir erreichen vielleicht mehr, wenn wir an einem Strang ziehen, anstatt uns auf dem Rücken der Jugend von Rommerskirchen medienwirksam zu profilieren."

Ansatzpunkte gibt es genug. Denn in den Rommerskirchener Jugendkonferenzen werden immer wieder Wünsche und Ziele von Kindern und Jugendlichen für ihr Leben und ihre Freizeitgestaltung in ihrer Heimatgemeinde formuliert. Eine weitere Idee - neben der Schutzhütte - steht ebenfalls vor der Umsetzung: Am 25. Mai soll der Bauspielplatz eröffnet werden - hinter der Gillbachschule und somit ebenfalls nicht weit von der Skate-Anlage entfernt.

(ssc)