In Rommerskirchen: Kulturcafé bietet 2020 erneut bestes Kabarett an

Kabarettreihe in Rommerskirchen : Kulturcafé bietet 2020 erneut bestes Kabarett an

Die Organisatoren Thomas Spitzer, Hilmar Konrad und Walter Grubert haben die abwechslungsreiche 30. Saison vorbereitet.

Auch in seine 30. Saison geht das Eckumer Kulturcafé wieder mit sechs Vorstellungen. Auf das Publikum warten die fünf obligatorischen Kabarettabende und  ein Sonderprogramm, das gleich zum  Start am 7. Februar ins Haus steht. Mit einem kölschen Liederabend unter dem Motto „... denn mer sind mit Sibben- un veezig-elf gedäuf“ (Denn wir sind mit 4711 getauft) stimmt die Band „De Kallendresser“ rechtzeitig auf die ganz heiße Phase des Karnevals ein. Die Musiker, die sich nach dem „Kallendresser“ am Alter Markt benannt haben, gastieren nach 2005 und 2015 zum dritten Mal in Eckum.  Erstmals auf der Bühne des Kulturcafés stehen wird am 6. März Sulaiman Masomi mit seinem Programm „Morgen-Land“, das eine Gratwanderung zwischen klugen Beobachtungen und witzigen Alltagsgeschichten verspricht. Masomi hat kürzlich den Dresdner Satire-Preis gewonnen und ist Landesmeister im Poetry Slam.

Am 8. Mai  können sich die Kabarettfans auf Severin Groebner freuen, der bereits 2015 begeisterte und nun mit seinem Programm „gut möglich“ auftritt. Mittels einer kabarettistischen Zeitmaschine unternimmt der seit langem in Deutschland lebende „Exilösterreicher“ den einen oder anderen Ausflug in die Zukunft. Eine Inspiration für das Programm ist Georg Büchner, der 1835 – zwei Jahe vor seinem Tod – den denkwürdigen Satz geschrieben hat: „Meine Zukunft ist so problematisch, dass sie mich selbst zu interessieren anfängt.“

„Ebenfalls freuen wir uns sehr, dass Thomas Schreckenberger erstmals ins Kulturcafé kommt“, verweist Walter Grubert, der im Organisationsteam des Kulturcafés für die Auswahl der Künstler verantwortlich ist, auf das Gastspiel von Thomas Schreckenberger am 19. Juni. „Hirn für alle“ ist ein flammendes  Plädoyer für eine neue Ära der Vernunft in Zeiten, wo den meisten beim Begriff Aufklärung allenfalls „Dr. Sommer“ aus der Bravo einfällt.

Nach gut dreimonatiger Sommerpause wird am 11. September Justus Krux bei seiner Premiere im Kulturcafé in seinem Programm „Kommste noch auf nen Kaffee mit hoch“ einen Crashkurs in „Jura light“ aus der Sicht eines Rechtsanwalts anbieten und das Vorurteil widerlegen, dass Juristen nicht allzu witzig seien.

Rechtsfragen werden auch am  20. November  geklärt (und zwar „in dubio prosecco“), wenn die  Leipziger Pfeffermühle den Schlusspunkt unter die Kabarettreihe 2020 setzt. Von Marcus Ludwig am Piano begleitet werden Dieter Richter unter Motto „Da Capo“ (Von Beginn an) anlässlich des 65-jährigen Bestehens der Pfeffermühle eine Auswahl der witzigsten, spielfreudigsten und zeitlosen Szenen der vergangenen Jahrzehnte präsentieren.

Alle Veranstaltungen finden jeweils freitags im Evangelischen Gemeindezentrum am Grünweg 9 statt und beginnen um 20 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 18 Euro. Die Karten sind zehn Tage vor dem jeweiligen Termin im Vorverkauf erhältlich. In kleinerer Stückzahl gibt es Tickets auch noch an der ab 19 Uhr geöffneten Abendkasse. Abonnements gibt es vom 9. Januar bis 6. Februar 2020. Sechs Karten kosten 100 Euro, wer ein Abo ohne Sonderprogramm möchte, zahlt 85 Euro für fünf Karten. Bestellte Abos können ab 9. Januar im Gemeindebüro am Grünweg 9  bezahlt und abgeholt werden.