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In neuer Rettungswache Rommerskirchen werden Notfallsanitäter ausgebildet

Landrat übergab Urkunde : Aufwertung für neue Rettungswache in Rommerskirchnen

Am Standort Rommerskirchen-Butzheim können jetzt auch Notfall-Sanitäter ausgebildet werden.

Wenn man dem Urteil von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke folgt, dann ist der Vorgang durchaus als Auszeichnung zu verstehen – und sicherlich auch als Aufwertung. Der Rhein-Kreis Neuss hat jetzt auch offiziell bekannt gegeben, dass die im vergangenen Jahr eröffnete Rettungswache in Rommerskirchens Ortsteil Butzheim nun auch Lehrrettungswache für Notfallsanitäter geworden ist. Petrauschke und Marc Zellerhof, der Ärztliche Leiter des Rettungsdienstes, haben die entsprechende Urkunde an Marc Dietrich, den Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Grevenbroich übergeben. Das DRK betreibt die Wache. Und der Landrat kommentierte dies so: „Wenn Notfallsanitäter hier die praktischen Teile ihrer dreijährigen Ausbildung absolvieren können, unterstreicht das die qualitativ gute Arbeit, die in der Rettungswache geleistet wird.“

Die Anforderungen an eine Lehrrettungswache sind konkret definiert und gelten somit auch für den Standort an der B 477: Laut Kreisverwaltung solle sie mindestens 1200 Einsätze im Jahr haben und eine ärztliche Aufsicht. Für die gesamte praktische Tätigkeit muss ein verantwortlicher Anleiter für höchstens je zwei Auszubildende benannt werden. Und mindestens ein Rettungswagen nach einer bestimmten Norm muss in der Wache stationiert sein. Sie muss außerdem über räumliche und materielle Möglichkeiten zum Unterricht verfügen und ganzjährig betrieben werden.

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Das neue Gebäude mit Rettungswagen, um dessen Bau die Gemeinde lange gekämpft hatte, war im vergangenen Juli nach rund einjähriger Bauzeit in Betrieb genommen worden. Die Einrichtung in Butzheim gilt ab sofort gemeinsam mit den beiden Wachen in Grevenbroich als „Verbundlehrrettungswache für die Ausbildung zur Notfallsanitäterin beziehungsweise zum Notfallsanitäter“. Der DRK-Kreisverband Grevenbroich bildet zurzeit sechs junge Leute aus.