Rommerskirchen: Ideen für interkulturellen Garten gesucht

Rommerskirchen: Ideen für interkulturellen Garten gesucht

Nächsten Donnerstag, 19. April, trifft sich eine Planungswerkstatt in der ehemaligen Gärtnerei Olligs.

Rund zwei Hektar groß ist das derzeit brachliegende Gelände der früheren Gärtnerei Olligs. Dabei soll es nicht bleiben: Wurde für die leerstehenden Verkaufsräume bereits die Idee eines Dorfcafés entwickelt, entstand im Zusammenhang mit diesem potenzielen Begegnungszentrum und "angelehnt an die frühere Nutzung entstand die Idee eines ,interkulturellen Gartens'", wie Rathaussprecher Elmar Gasten sagt. Wie dieser aussieht, soll das Thema einer Planungswerkstatt für den interkulturellen Garten Widdeshoven sein, zu der die Gemeinde für kommenden Donnerstag, 19. April, 17.30 Uhr, in die ehemaligen Verkaufsräume der Gärtnerei Olligs einlädt. Diskutiert werden soll dabei das künftige Aussehen eines interkulturellen Gartens ebenso wie er künftig aussehen Widdeshoven aussehen soll, ist ebenso eine zu erörternde Frage wie die, was gegärtnert wird und welche Spielregeln es hierfür geben könnte.

Auch, ob es gemeinsame Veranstaltungen wie Gartenfeste, gemeinschaftliches Kochen mit dem angebauten Gemüse geben soll, steht zur Diskussion. Eine Rolle spielen wird schließlich auch die Gestaltung der Gemeinschaftsflächen und deren Verknüpfung mit dem Dorfcafé.

In Widdeshoven lebt dauerhaft ein Großteil der Flüchtlinge, die in der Gemeinde Zuflucht gefunden haben. Über das Dorfcafé und den Gemeinschaftsgarten, durch das gemeinsame Arbeiten, Pflegen und Ernten könne eine neue Dorfgemeinschaft entstehen - "durch Menschen, die bereits hier wohnen, und durch Menschen, die dazukommen möchten", skizziert Gasten die Grundidee. "Eine hohe integrative Kraft entfalten" könne dabei auch der Erfahrungs- und Wissensaustausch, das Lernen über unterschiedliche Pflanzensorten sowie Anbau- und Pflegetechniken, ist er überzeugt.

(S.M.)