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Rommerskirchen: Hoeninger Kastanienschule bekommt nur eine Eingangsklasse

Rommerskirchen : Hoeninger Kastanienschule bekommt nur eine Eingangsklasse

Die Kastanienschule ist ab sofort auf einen einzügigen Betrieb festgelegt. Das hat am Donnerstagabend der Bildungsausschuss einstimmig, bei einer Enthaltung innerhalb der SPD, beschlossen.

Bisher war die Kastanienschule als "ein- bis zweizügig" eingestuft. Damit gab es zumindest die Option, im Bedarfsfall eine zweite Eingangsklasse bilden zu können. Dieser Option schob der Ausschuss jetzt auf Empfehlung der Verwaltung einen Riegel vor. Hintergrund: Nach aktuellen Prognosen für das kommende Schuljahr können in Rommerskirchen - unter Berücksichtigung der maximalen Klassenstärke von 29 Schülern - für 2018/19 fünf Eingangsklassen gebildet werden. Zwei Klassen entstehen demnach an der Gillbachschule mit voraussichtlich 56 Schülern. Auf Frixheim entfallen 25 Schüler und auf die Kastanienschule 34 Schüler, fünf über dem Klassenmaximum.

"Die räumliche Situation gibt eine Zweizügigkeit an der Kastanienschule nicht her, auch im Hinblick auf die Offene Ganztagsschule" (OGS), argumentiert Bürgermeister Martin Mertens. "Die Teilnehmerzahl der OGS ist bereits jetzt mit dem vorhandenen Raumangebot am Maximum", heißt es auch in der Sitzungsvorlage. Daher sei es sinnvoller, in Frixheim eine zweite Eingangsklasse zu öffnen, die Schule "bietet sowohl von der Anzahl der Klassenräume als auch der OGS-Räume ausreichend Kapazität", so Amtsleiterin Monika Lange.

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Für die Kastanienschule bedeutet das nicht nur, dass sie voraussichtlich mindestens fünf Schüler abweisen muss, sondern auch, dass dort mit 29 Kindern die größte Schulklasse unterrichtet wird. Eine große Belastung für ihre Kollegen, findet Schulleiterin Gabriele Domhof. "Ich hätte nichts gegen einen zweiten Zug bei uns gehabt", sagt sie nach der Sitzung. Räume seien vorhanden. Sie überlasse die Entscheidung aber natürlich der Politik. Die könnte für das übernächste Schuljahr auch wieder anderes entscheiden, die Frage der Zügigkeit soll künftig von Jahr zu Jahr überprüft werden.

(bero)