Hausverkauf im Bahnhofsquartier Rommerskirchen startet im Juli

Neubauprojekt in Rommerskirchen : Bahnhofsquartier: Hausverkauf startet im Juli

Anfang 2020 sollen die Gebäude in dem neuen Viertel in die Höhe wachsen. Das berichtet Projektleiter Stefan Crumbach vom Investor Bonava.

Die Gegend rund um den Rommerskirchener Bahnhof in Eckum bekommt ein neues Gesicht. Und das schon in relativ naher Zukunft. Denn mit dem Bau der geplanten 32 Wohnhäuser soll bereits Anfang des kommenden Jahres begonnen werden. 2022 könnte das Bahnhofsquartier fertig sein. Darüber und über eine Reihe anderer Details zu dem aktuell größten Bauprojekt in der Gillbachgemeinde informierte Projektleiter Stefan Crumbach vom Investor Bonava Politiker und Verwaltungsmitglieder in einem Vortrag im Ratssaal. Interessant für potentielle Neubürger: Mit dem Verkauf der Häuser, die auf dem ehemaligen Scheuren-Gelände errichtet werden, soll im Juli begonnen werden.

Angesichts der weiter gewachsenen Beliebtheit von Rommerskirchen als Wohnort – in der Vergangenheit übernachteten Bauwillige vor dem Start von Grundstücksverkäufen sogar im Rathaus, um die Chance nicht zu verpassen – kann man getrost davon ausgehen, dass die Vermarktung der Gebäude in dem neuen Quartier nach Abschluss der Baugenehmigungsphase zügig vorangehen wird – zumal die verkehrliche Anbindung mit der Nähe zum Bahnhof ausgezeichnet ist, erfahrungsgemäß ein wichtiger Faktor gerade für Berufspendler, die in umliegenden Städten arbeiten. Noch in diesem Jahr sollen die Erschließungsstraßen für das Neubaugebiet angelegt werden (Fertigstellung wahrscheinlich im November), ebenso stehen  die Kanalisierung und der Anschluss an das Fernwärmenetz auf der Agenda für 2019. Die Baugruben werden im letzten Quartal 2019 ausgehoben, so sieht es die derzeitige Planung vor.

30 Reihen-, Doppel- und Einfamilienhäuser sind geplant, dazu zwei Mehrfamilienhäuser, die ein Stockwerk höher sein werden als die übrigen Gebäude. Das soll auch dem Schallschutz dienen. Die beiden Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 14 Etagenwohnungen werden ein „T“ bilden und den Lärm aus Richtung Bahnhof bzw. aus Richtung der vielbefahrenen Bahnstraße dämpfen. Zum Bahnhof hin gibt es noch einen weiteren „Riegel“ gegen den Geräuschpegel: eine Reihe von Garagen, die den Mehrfamilienhäusern zugeordnet werden und die ungefähr auf Höhe des bestehenden Park-&-Ride-Platzes gebaut werden sollen. „Quartierskante“ nennen das die Fachleute von Bonava.

Architektonisch wird sich das neue Viertel im westlichen Teil an der bestehenden Bebauung mit Satteldächern und Klinkerriemchen orientieren, wie aus Crumbachs Unterlagen ersichtlich ist.

Die Zufahrt mit dem Auto wird nur über die Straße Steinbrink möglich sein, Durchgangsverkehr ist damit ausgeschlossen. Zwei weitere Zugänge können nur von Fußgängern und Fahrradfahrern genutzt werden. Der eine wird sich am Wiesenweg befinden, der andere beim Bahnhofsvorplatz. Für motorisierte Besucher der Anwohner werden einige Parktaschen im vorderen und hinteren Teil der Haupterschließungsstraße angelegt.

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