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Rommerskirchen: Gröhe in Anstel: "Haben aus Krise gelernt"

Rommerskirchen : Gröhe in Anstel: "Haben aus Krise gelernt"

Wahlen können so manche Überraschung bergen, hatte der Rommerskirchener CDU-Vorsitzende Wolfgang Könen vor der Mitgliederversammlung seines Gemeindeverbands gesagt. Seine Wiederwahl aber war keine Überraschung: Mit 30 Ja- und fünf Nein-Stimmen sowie einer Enthaltung wurde er gestern Abend in Anstel im Amt bestätigt. Erster Gratulant: CDU-General Hermann Gröhe.

Der hatte sich neben dem CDU-Kreisvorsitzenden und Staatsminister a.D. Lutz Lienenkämper in die Gästeliste eingetragen und betonte, dass der Besuch zu seinem Wahlkreisprogramm gehöre. Gröhe sparte nicht mit Lob für die Arbeit der Partei-Basis. Zum Wohlfühlprogramm gehörte auch sein Hinweis, dass Deutschland stark aus der Krise herausgekommen sei, wofür er vor allem die erfreuliche Entwicklung am Arbeitsmarkt anführte. Die Politik habe aus der Krise gelernt – nicht nur bei Verbraucherschutz und Bankenaufsicht. Aber: "Wir müssen aufhören, auf Kosten unserer Kinder zu leben", so Gröhe, der auch die Landtagswahlen und die Kernkraft-Debatte ansprach. Er verteidigte den "Umstieg" zu alternativen Energien, die freilich bezahlbar bleiben müssten. "Wir können nicht an den Sorgen der Menschen vorbeiregieren, aber wir tragen auch soziale Verantwortung."

Lutz Lienenkämper gab gestern den launigen Conferencier, der genüsslich die Arbeit der rot-grünen Landesregierung seziert. Seine beißende Kritik kam gut an – und war doch vor allem geschliffene Rhetorik. Sein Rat, um Wähler zu gewinnen: "Arbeiten, arbeiten, arbeiten."

(NGZ)