Rommerskirchen: Gemeinde rüstet erste Ampeln barrierefrei um

Rommerskirchen: Gemeinde rüstet erste Ampeln barrierefrei um

An der Bahnstraße in Eckum und an der Gohrer Straße (B 477) in Frixheim werden in den nächsten Wochen zwei Ampelanlagen barrierefrei umgebaut. Das hat der Gemeinderat beschlossen. Die Kosten in Höhe von rund 120.000 Euro werden von der Gemeinde und vom Landesbetrieb Straßen NRW gemeinsam aufgebracht.

Barrierefreie Ampeln sollen behinderten Menschen die Orientierung erleichtern und werden in der Regel mit akutischen Signalen für die Grünphase sowie mit speziellen Gehwegplatten als Leitsystem ausgestattet. Die Ampel an der Frixheimer Straße genießt besondere Priorität, weil in deren Umfeld Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen wohnen. SPD-Ratsherr Harry Marquardt setzt sich seit langem für die Betroffenen ein. 2014 hatte er eine Begehung mit dem Vorsitzenden des Sehbehinderten- und Blindenvereins Neuss unternommen.

Auch Rommerskirchens Bürgermeister Martin Mertens ist es wichtig, dass die Teilhabe von Menschen mit Handicap am Leben in der Gemeinde gewährleistet ist. Zu Beginn seiner Amtszeit hatte er die Stabsstelle für Inklusion und Demografie eingerichtet. Die Politiker im Rat ziehen mit. Nachdem sie ein umfassendes Inklusionskonzept verabschiedet hatten, war kürzlich die Umrüstung von zunächst acht Bushaltestellen beschlossen, die in Zukunft ebenfalls in die Kategorie "barrierefrei" fallen werden.

(ssc)
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