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Gemeinde Rommerskirchen beseitigt "wilde" Müllkippen

Anzahl der Fälle häuft sich : Gemeinde Rommerskirchen beseitigt „wilde“ Müllkippen

Verursachern von „wildem“ Müll droht laut Gemeinde-Satzung ein Bußgeld von bis zu 5000 Euro. Doch die Schuldigen werden selten ausfindig gemacht.

In der Nähe des Feldbahnmuseums haben die Mitarbeiter des Rommerskirchener Bauhofs gleich zwei „wilde“ Müllkippen entsorgen müssen. Wie die Gemeinde mitteilt, befanden sich am Rand der Neurather Straße zwei Autoreifen, an der Antoniterstraße waren vier Alufelgen und diverse andere Autoteile illegal entsorgt worden. „In diesem Jahr ist es extrem“, sagt Tiefbauamtsleiter Rudolf Reimert dazu, dass immer mehr Müll in der Natur entsorgt werde: „Zuvor hat drei bis vier Jahre ein bisschen Ruhe geherrscht.“

 Ein Beispiel eines früheren Fundes in Rommerskirchen.
Ein Beispiel eines früheren Fundes in Rommerskirchen. Foto: N.N./n.n.

Autoteile, Möbel und Bauschutt sind die mit Abstand häufigsten Funde, die den Gemeindearbeitern auffallen oder von Bürgern im Rathaus gemeldet werden. Einen der größten Funde gab es vor etwas mehr als einem halben Jahr: An der Ortsgrenze zu Stommeln mussten fast 40 Autoreifen samt Bauschutt entsorgt werden.

Solch „wilde“ Müllkippen entstehen Reimert zufolge häufig an Wirtschaftswegen. Erwischt würden die Täter eher selten: Vergangenes Jahr etwa wurde in Vanikum ein Entsorger von Bauschutt ausfindig gemacht und mit einem Bußgeld in Höhe von 500 Euro belegt. Die Satzung der Gemeinde sieht für „wild“ entsorgten Müll ein Bußgeld von bis zu 5000 Euro vor. Ist der Kreis zuständig, kann es auch fünfstellig werden.

(NGZ)