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Gemeinde fördert Senioren: 876 Rommerskirchener sind älter als 80 Jahre

Gemeinde fördert Senioren : 876 Rommerskirchener sind älter als 79 Jahre

Die Gemeinde Rommerskirchen fördert ihre Senioren mit vielfältigen Maßnahmen. Ende 2019 lebten 3642 Rommerskirchener, die über 60 Jahre alt waren, in der Gemeinde, darunter auch Heinrich Balzer, der jetzt 97 Jahre alt wurde.

Von den 13.813 Rommerskirchenern (Stand 31. Dezember 2019) sind 876 älter als 79 Jahre, dazu kommen 1661 zwischen 66- und 79-Jährige und 1105 60- bis 65-Jährige. Damit sind 3642 Rommerskirchener älter als 60 Jahre alt. Die größte Gruppe bilden mit 4269 jedoch die 19 bis 45-Jährigen.

Einer der ältesten Bürger der Gemeinde ist Heinrich Balzer, der kürzlich seinen 97. Geburtstag feierte. Zu den Gratulanten des „Ur-Eckumers“, der zeitlebens am Steinbrink wohnt, zählte auch Bürgermeister Martin Mertens. Der Rathauschef würdigte Balzer als „liebenswerten Bürger unserer schönen Gemeinde“ und sprach von „einer beeindruckenden Lebensgeschichte“ Balzers. Er sei „stets ein fröhlicher und zuversichtlicher Mensch geblieben“.

Mit seiner Frau Marianne, die im vergangenen Jahr verstarb, war Heinrich Balzer 61 Jahre lang verheiratet: Im Juli 2018 feierten sie noch ihre Diamanthochzeit. Zwei Töchter und ein Sohn, deren Ehepartner, vier Enkel und mehrere Urenkel komplettierten die Familie. Die Rommerskirchener St. Sebastianus-Bruderschaft repräsentierten Heinrich und Marianne Balzer 1993 als Königspaar, ein Jahr später waren sie sogar Königspaar des Bezirks Nettesheim.

Heinrich Balzer ist ein besonderes Beispiel für die ältere Generation, für die die Gemeinde Rommerskirchen einiges tut, wie auch Mertens betont: „Uns liegen natürlich alle Rommerskirchener am Herzen, wir wollen junge Familien ebenso unterstützen wie unsere Senioren und alle anderen.“ Speziell mit der beliebten Seniorenfahrt, die 2020 an den Rursee gehen sollte, sollte erstmals auf drei statt zwei Fahrten den Senioren Freude bereitet werden. Wegen der Corona-Pandemie mussten sie ausfallen. „Wir hoffen, dass die Fahrt im Sommer 2021 nachgeholt werden kann“, erklärte Pressesprecherin Gianna Lakhal.

In den Haushaltsjahren 2019/2020 standen im Haushalt 4800 Euro für die Förderung der verschiedenen Seniorencafés zur Verfügung. Alle haben jeweils 400 Euro gewährt bekommen. Mit dem Amt für Soziales, Senioren und Migration sowie der Stabsstelle Demografie / Integration nimmt sich die Gemeindeverwaltung in besonderer Weise der Senioren an. Auch der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen, Netzwerk 55plus, Helfende Hände werden gefördert.