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Rommerskirchen: Frixheimer Sommer setzt auf Musik

Rommerskirchen : Frixheimer Sommer setzt auf Musik

Das Ferienangebot der evangelischen Kirche ist inzwischen eine feste Größe bei Besuchern wie Musikern. Das Programm für die mittlerweile vierte Auflage steht inzwischen fest. Der Veranstalter freut sich über genügend Helfer.

Die "Wies'nzeit" rund um die Frixheimer Kreuzkirche wird in den Somerferien ihre vierte Auflage erleben. Pfarrer Thomas Spitzer und Küsterin Heike Naguschewski-Preß gaben gestern das Programm für den "Frixheimer Sommer" bekannt, der sich wieder vor allem im Pfarrgarten abspielen wird. Der wurde zwar auch durch den Orkan "Ela" in Mitleidenschaft gezogen, doch die Schäden hielten sich in vergleichsweise engen Grenzen. Manche Äste müssen noch beseitigt werden und auch das "Sonnensegel" muss noch repariert werden. Ansonsten sind die Vorbereitungen weitgehend abgeschlossen. "Ich war noch nie so gut aufgestellt wie in diesem Jahr, was die Helfer angeht", sagt Naguschewski-Preß.

Rund 20 Ehrenamtler haben sich bereit erklärt, in den Sommerferien jeweils samstags zwischen 15 und 18 Uhr zur Verfügung zu stehen,um die möglichst zahlreichen Gäste zu bewirten. "Das Programm wird gut angenommen und in jedem Jahr haben wir mehr Zuspruch", sagt Spitzer. "Es dauert halt immer eine Zeit, bis die Leute es entdecken und annehmen." Den "Frixheimer Sommer" hatte die evangelische Gemeinde 2011 anlässlich der Feiern ihres 50-jährigen Bestehens erstmals angeboten. ungeachtet guter Ansätze spielte damals vielfach das Wetter nicht mit. Im Jahr darauf war dieses schon etwas sommerlicher und 2013 entsprach der "Frixheimer Sommer" nicht nur angesichts der Temperaturen, sondern mit zeitweise mehr als 200 Besuchern erstmals in vollem Umfang den ursprünglich gehegten Erwartungen. Auch diesmal wird es sich um ein Angebot für die ganze Familie handeln, für kleinere Kinder ist ein spezielles Programm geplant. Die Plakate sind bereits gedruckt und enthalten bedauerlicherweise eine Fehlinformation: Am 22. August sollte zum Abschluss Felix Janosa mit seiner Jazzband in Frixheim auftreten. Janosa, der im März 1991 erster Gast im Kulturcafé war, musste seinen ersten Auftritt jedoch absagen. Walter Grubert, im Kulturcafé-Team für die Auswahl der Künstler zuständig, arbeitet fieberhaft daran, eine Alternative zu finden.

Seit dem Start 2011 sorgt das Kulturcafé stets für den "Schlussbeitrag" zum Frixheimer Sommer. Jazz wird trotz der Absage vertreten sein. Erstmals gastieren nämlich die "Spätzünder" aus Pulheim. Thomas Spitzer hat die Band live erlebt und zeigt sich überaus angetan von ihrer Musik. Er selbst wird auch wieder auf der Bühne stehen und zwar als Bassist von "ButzRock", die kommende Woche auch beim "Konzert im Martinuspark" aufspielen werden. Die Anwohner der Kreuzkirche werden rechtzeitig informiert, dass wieder Live-Musik im Programm ist: "Wir legen großen Wert darauf, dass die Mittagsruhe nicht gestört wird. Das Wohlwollen der Leute ist uns natürlich sehr wichtig", sagt Thomas Spitzer. "Es geht schließlich darum, die Frixheimer zu gewinnen und nicht zu stören", ergänzt Heike Naguschewski-Preß.

(NGZ)