Rommerskirchen: Frixheimer Sommer geht fetzig zu Ende

Rommerskirchen: Frixheimer Sommer geht fetzig zu Ende

Zum Abschluss heizte "Cold Shot Reloaded" den Besuchern im Pfarrgarten an der Kreuzkirche ein.

Wenn die Kreuzkirche schon einmal in der "niederrheinischen Diaspora" liegt, will die evangelische Gemeinde doch zumindest ihre Feste feiern, wie sie angesetzt sind. Im siebten Jahr geschieht das bereits an jedem Samstag in den Sommerferien auf fröhliche und unbeschwerte Weise. Live-Musik aus der Gegend ist dabei stets Pflicht. Am vergangenen Samstag war es die Band "Cold Shot Reloaded", die auf der Kirchenwiese auf der Bühne stand. Die spielfreudige Live-Band mit Uli Hübner, Vocals, Franz Rentergent, Gitarre, Robert Meyer, Schlagzeug, und Bruno Rafinski, Bass, war angesichts der Besucherzahl das Sahnehäubchen auf die sechswöchige Serie, die jetzt abgeschlossen wurde. Und die Messlatte hatte kürzlich "Butzrock" mit 300 Besuchern sehr hoch gelegt.

"Wir sind eine rheinische Gemeinde. Und unsere Erfahrungen mit dieser Art rheinischer Geselligkeit sind glänzend", resümierte Pfarrer Thomas Spitzer, der zugleich die Organisation der Festivalreihe übernommen hatte. Mag Frixheim als Rommerskirchener Ortsteil auch mitten in der Region Niederrhein liegen, so ist die Mentalität doch kölsch.

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Das merkt man beim Frixheimer Sommer: Die Leute kommen zum Feiern mit Vergnügen zusammen und finden daran Gefallen, dass im Schatten der Kirche die Bindungen untereinander kräftig gefördert werden. Unterschiedliches Alter, verschiedene Konfessionen? Kein Problem. "Miteinander ist besser als gegeneinander", urteilt der Pfarrer. Fetzige Klänge, angeregte Gespräche, das wärmende Gefühl, unter Freunden zu sein, bündelten sich hier zum Wohlbefinden. Die großen Ferien im kommenden Jahr sind schon wieder fest gebucht. Dann steht die nächste Konzertreihe im Frixheimer Sommer an.

(NGZ)