Rommerskirchen: "Frixheimer Sommer" auch 2012

Rommerskirchen : "Frixheimer Sommer" auch 2012

Die Veranstaltungsreihe "Frixheimer Sommer" wurde im Jubiläumsjahr der evangelischen Gemeinde erstmals veranstaltet. 2012 ist die Fortsetzung geplant. Das Konzept, so Pfarrer Thomas Spitzer, habe sich als richtig erwiesen.

Der "Frixheimer Sommer" rund um die Kreuzkirche war gleichsam das Herzstück der Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 50-jährigen Bestehens der evangelischen Gemeinde. Inzwischen steht fest, dass die während der Sommerferien gefeierte Premiere keine Eintagsfliege bleiben wird. "Wir haben neue Gottesdienstformate ausprobiert, die es so hier noch nicht gegeben hat", sagt Pfarrer Thomas Spitzer.

Im Blick hat er den im Sommer gefeierten "Biker"-Gottesdienst, der in jedem Fall 2012 eine Neuauflage erleben soll. Gleiches gilt für den Trauerinnerungsgottesdienst. Eingeladen werden hierzu auch im kommenden Jahr alle Paare, die sich in der Kreuzkirche einmal das Ja-Wort gegeben haben. Ungeachtet der Tatsache, dass der "Frixheimer Sommer" mit Regen und Sturm zu kämpfen hatte, fällt die Bilanz von Spitzer und Küsterin Christine Schmitz positiv aus: Rund 500 Besucher hat Christine Schmitz gezählt, die federführend die Organisation des Kultur- und Freizeitprogramms übernommen hatte. "Es waren viele da, die nicht ,normale' Gottesdienstbesucher sind", so Thomas Spitzer. Für ihn bestätigt dies, "dass das Konzept richtig ist, mehr anzubieten und neue Ideen auszuprobieren." Thomas Spitzer zufolge "müssen wir überlegen, wie wir die Leute neu motivieren und für die Kirche interessieren können. Das geht nicht mit weniger, sondern nur mit mehr." Ihre erneute Teilnahme zugesagt hat etwa die im Sommer buchstäblich stürmisch gefeierte Band "Tune up".

Thomas Spitzer und Christine Schmitz können auf einen Stamm erprobter Helfer bauen. Mitgewirkt haben neben der Eckumer Küsterin Elke Griese und Kevin Grimberg, der sein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Gemeinde ableistet, bis zu 30 Ehrenamtler. Um für alle Wetterkapriolen gewappnet zu sein, wird 2012 ein Teil des Gartens der Kreuzkirche überdacht. Die weitere eigenständige Existenz der "Jubiläums-Gemeinde" ist erst einmal gesichert: Mit dem vor einigen Jahren gestarteten Projekt einer freiwilligen Kirchgabe der Gemeindemitglieder konnten Thomas Spitzer zufolge zwar nur 150 der einst 300 anvisierten Haushalte erreicht werden. Andererseits fällt aber auch der Rückgang der Kirchensteuer nicht ganz so dramatisch aus, wie einst prognostiziert. Insgesamt konnte die evangelische Gemeinde Thomas Spitzer zufolge "ein ganz gehöriges Polster für die schlechten Zeiten erwirtschaften, auf die wir finanztechnisch zusteuern".

(NGZ)
Mehr von RP ONLINE